Ringelblumenbalsam {selbstgemacht}

Blühen in Euren Gärten noch die Ringelblumen? Dann mal ran! Ich hab‘ da ein Rezept für Euch. Ausnahmsweise nichts zu essen, ich habe nämlich vor kurzem zum ersten Mal Ringelblumenbalsam selbstgemacht. So umständlich, wie sich das anhört, ist das gar nicht. Ganz im Gegenteil: Drei Zutaten und ein bißchen Zeit, mehr braucht Ihr nicht und bekommt dafür ein garantiert zusatzstofffreies Pflegemittel für die Haut.

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I Built This Garden for Us {Blind-Date Edition #5}

Was kommt dabei heraus, wenn sich 14 Bloggerinnen und Blogger zu einem festlegten Song Gedanken machen und die entstandenen Beiträge zeitgleich ins Internet stellen? Unter dem Motto „I Build This Garden For Us“ haben wir alle einen Beitrag zu dem gleichnamigen Song von Lenny Kravitz geschrieben.
Wir wissen nicht, was die anderen geschrieben haben, es gab keine inhaltliche Abstimmung – und wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis!

Mit dabei sind diesmal Gartenbaukunst, BeetkulturDer kleine Horrorgarten
, Karo-Tina Aldente, CardamonchaiMilli BloomRienmakäferGarteneuphorie, Seaside-Cottage, Garteninspektor, Faun und Farn, Frau Meise, Mrs. Greenhouse und das Laubenhausmädchen. Und ich kann Euch sagen: Ich freue mich so sehr, Teil dieser Runde zu sein! 

And in the sunshine we will play

Absolut! So ist dieser Sommer, dachte ich, als ich mir „I Built This Garden for Us“  das erste Mal anhörte. (Ja, ich gebe zu, ich kannte den Song vorher nicht. Ihr?) Ich kann mich nicht entsinnen, daß das in den letzten Jahren überhaupt mal so war. Strumpflos glücklich seit April und jeden Tag unendlich viel Sonnenschein? Am Wochenende Stunde um Stunde im Schatten des großen Kirschbaums im Garten in der Hängematte geschaukelt? Über eine wochenlang komplett ausgetrocknete Regentonne gestaunt? – Nein, das gab’s wirklich sehr, sehr lange nicht. (Erinnert sich noch jemand an den Sommer von 2003? Das muß so ähnlich gewesen sein. Damals war allerdings noch lange kein Gedanke an einen eigenen Garten.)

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Feierabend im Garten

Sind diese Sommerabende nicht herrlich? Es ist warm, die Sonne scheint noch lange und nach der Arbeit bleibt Zeit, in den Garten zu fahren. Erst auf der Terrasse zu sitzen und die Schmetterlinge im Lavendel zu beobachten, dann eine große Runde zu drehen und alle, alle Blüten zu zählen. Den Tomaten beim Wachsen zuzugucken. Die Gießkanne zu schwingen und dabei einfach mal durchzuatmen. Iiinschnuufe und Uusschnuufe. Sagt meine liebe Kollegin immer. Und sie hat recht! (Unumstößliche Regel, ehrlich wahr.)

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Wenn der Sommer Dir Kirschen gibt …

mach‘ Pie daraus!

Vor einer Weile brachte der Freund die ersten Kirschen aus dem Garten mit. Wir aßen ein paar davon zum Frühstück. Später sagte er zu mir, „kannst du nicht einen Kuchen backen oder sowas? Ich kann die unmöglich alle so essen!“, und zeigte auf den Beutel mit den frisch gepflückten Kirschen. Ich hätte protestieren sollen, da es für mich im Sommer eigentlich (fast) nichts schöneres gibt, als fuderweise Kirschen in mich reinzustopfen, einfach so. Mit Ansage!

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Summer Wine {Blind-Date Edition #2}

Was kommt dabei heraus, wenn elf Gartenbloggerinnen und Gartenblogger sich zu einem festgelegten Song Gedanken machen und die entstandenen Beiträge zeitgleich ins Internet stellen?
Edition #2: Unter dem Motto „Summer Wine“ hat jede/r von uns einen Beitrag zu dem gleichnamigen Song von Nancy Sinatra geschrieben. – Wir wissen nicht, was die anderen geschrieben haben, es gab keine inhaltliche Abstimmung und wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis!
Beim zweiten Gartenblogger-Blind-Date dabei sind Gartenbaukunst, Hauptstadtgarten, Beetkultur, Rienmakäfer, Der kleine Horrorgarten, Ye olde Kitchen, Karo-Tina aldente, Cardamonchai, Sind im Garten, Milli Bloom
– und das Laubenhausmädchen.

 

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Neues vom Rosenkohl {Laubenhausmädchens Gemüsegarten}

Oder auch: zwei Fliegen mit einer Klappe.

Diese Rosenkohlsache ist ja schon auch ein bißchen aufregend, das kann ich Euch sagen. Immer komm‘ ich bang in’n Garten und denk‘ mir, hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich! Hoffentlich waren die Schnecken nicht dran, hoffentlich bleiben die Fliegen weg. Und kommen jetzt etwa noch die bösen Schmetterlingsraupen ums Eck? Hoffentlich nicht. (Kohlweißling und so, in groß oder in klein zu haben und sehr gefräßig. Am Kohlrabi waren sie tatsächlich dran und haben die Blätter zum Teil komplett abgenagt, die blöden Viecher. Wie passend, daß die Knollen inzwischen groß genug waren, daß wir sie ernten konnten. Mußten. Das rettet!)

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Ich gehe in meinen Garten und ernte – Johannisbeeren {#ausmeinemgarten}

Liebe Leute! Ich bin ein bißchen aufgeregt … Ich möchte Euch nämlich gern einladen. Zur großen Ernteparty, den ganzen Sommer lang bis in den Herbst hinein. Laubenhausmädchens erste Blogparade soll das werden, und ich lade Euch alle herzlich ein, ordentlich mitzumachen. Ihr habt ’n Garten oder baut auf dem Balkon oder auf der Terrasse allerlei Erntebares an? Auf der Fensterbank stehen die Kräutertöpfchen? Gilt alles! Haut Eure liebsten Rezepte raus, wir legen ein gemeinsames virtuelles Kochbuch an, unter dem Hashtag #ausmeinemgarten. Wer keinen Blog hat, schreibt gern in die Kommentare. Alle anderen – und ich hoffe sehr, wir werden viele! – schicken mir einfach einen Link zu ihrem Beitrag per E-Mail und ich sammele sie hier an dieser Stelle, in diesem Post. So entsteht dann hoffentlich im Laufe der kommenden Wochen und Monate eine lange, lange Liste. Die Parade soll mit dem Ende der Erntezeit erst schließen, Ihr habt also Zeit bis zum Grünkohl! In diesem Post und in meiner Sidebar findet Ihr ein Bild (ein sehr sommerliches, zugegebenermaßen, vielleicht tausche ich es im Herbst auch noch mal aus), das Ihr gerne auch in Euren Blogposts verwenden könnt. Ich bin gespannt, was jetzt passiert! Und freu mich drauf.

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Voll Kohl, ey {Laubenhausmädchens Gemüsegarten}

Ich mach‘ ja selten was nach Lehrbuch im Garten. Meistens läuft das eher so nach dem Motto, „Oh, das sieht aber schön aus, das probier‘ ich mal!“ Oder, „Hm, lecker! Das will ich wohl auch …“ So passierte es dann zum Beispiel, daß ich in meiner ersten Saison als Schrebergärtnerin vor fünf Jahren nur durch Versuche herausfand, daß Hortensien die pralle Sonne einer Südterrasse partout nicht vertragen. Die, die ich angeschafft hatte, weigerte sich standhaft zu blühen, und tat das auch erst wieder, als sie auf der Ostseite der Laube eine neue Heimat fand. Ah, Halbschatten, okay. Na gut!

Manche Ernte ist auch schon eher dürftig ausgefallen, weil ich vergaß zu gießen und regelmäßig zu düngen oder weil ich die Schere zu radikal angesetzt hatte. (Oder weil die Schnecken sich nicht aufhalten ließen.) Brombeeren tragen am zweijährigen Holz? Dann sollte ich sie vielleicht nicht in jedem Herbst wieder auf Stumpf und Stiel zurückschneiden! (So halte ich das mit meinen Himbeeren, die folgerichtig immer erst im Herbst tragen. Brombeeren lassen sich aber offenbar nicht umerziehen.) – Man lernt doch nie aus. Es ist ja auch nicht so, daß ich nicht massenweise Literatur und Ratgeber zu Hause hätte. Der Gartenfreund (das monatlich erscheinende Verbandsblatt der Kleingärtner in Nordrhein-Westfalen) wird bei uns ohnehin archiviert. Und so wie ich Kochrezepte horte (Ihr wißt, das Eichhörnchen-Problem!), sammele ich auch alles Gartenzeitschriftliche, das mir irgendwie relevant erscheint, und schaue immer wieder nach Büchern. Ich gucke da nur so selten rein! Das gebe ich zu.

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Gegrillte Ananas. Und das Fernsehen war auch dabei

Wenn mir vor zwei Jahren, als ich mit dem Bloggen anfing, jemand gesagt hätte, daß das Fernsehen eines Tages zu Besuch in Laubenhausmädchens Garten sein würde? – Haha, hätt‘ ich gesagt, und herzhaft gelacht. Fernsehen? In meiner bescheidenen Hütte? Ja, nein. Doch! Ich meine, wenn ich gewußt hätte, daß ich übers Bloggen auch die liebe Tine [pott.lecker] und die liebe Katti [pottgewächs] kennenlernen würde, dann hätte ich damit ja schon viel eher losgelegt, das ist doch wohl mal klar.

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Rein ins Gemüse, raus aus’m Gemüse {Das waren die Eisheiligen dieses Jahr}

Merke: An Regentagen hat die Kleingärtnerin Zeit zu bloggen.

„Haben wir ein Glück, daß wir so faul sind!“, sagte der Freund vor einer Weile zu mir. Na, faul sind wir ja nicht, habe ich da geantwortet. Wir hatten doch bloß Pech mit dem Wetter! Gefangen in der ewigen Eiszeit, so fühlte sich das an. Ging’s Euch auch so? Die sonnigen Tage waren rar, und die strumpflos glücklichen erst recht. (Ihr müßt wissen: ohne Strümpfe in Sommerschuhen, das ist mein Liebstes, und am allerliebsten wär’s mir wohl, ich könnte von Anfang April bis Ende November strumpflos gehen … Damit ist’s wohl Essig dieses Jahr. – Fast bis Ende Mai mußte ich warten!) Und dann kamen die frostigen Nächte im April und mit ihnen die Schäden am Obst. An der Kirsche sind so viele Blüten verfroren und am Birnbaum wohl auch. Das ist sehr ärgerlich – ich hatte mich schon so auf die Marmelade gefreut! –, aber so ist wohl das Gärtnerleben, da kann man nicht viel machen. Außer: Wenigstens das Gemüse warmhalten!

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