Süß ins neue Jahr. Silvesterhupf

Ist dies nun das letzte Rezept im alten Jahr? Oder das erste im neuen? Vielleicht beides. Backen wollte ich jedenfalls für Silvester. Wir haben mit Freunden gefeiert wie in jedem Jahr, und fürs Partybuffet brachten alle was mit. Potluck! – Topfglück, irgendwie passend. Was das neue Jahr bringen wird, wissen wir ja heute auch noch nicht. Am zweiten Tag? Ich alter Topfgucker hoffe natürlich nur auf Gutes. Und auf mehr Gelassenheit. Mehr Gelassenheit wünsche ich mir wirklich. (Einziger guter Vorsatz. Das möchte ich üben.)

Unsere Gastgeberin steht jedenfalls unglaublich auf Süßes. Und ich: Steh‘ total auf die Guglhupf-Form, die ich zu Weihnachten geschenkt kriegte. Neues muß ja immer gleich ausprobiert werden. Also: ein Silvesterhupf! (Hupf, hupf ins neue Jahr.) Ein Backbuch war Teil des Geschenks*, so daß ich nach einem Rezept gar nicht lange suchen mußte.

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Laubenhausmädchen empfiehlt: Wintersalat und Pasta

Ende November, Schnee, Schneeregen, Schnee – der Garten ist jetzt längst auf den Winter vorbereitet. (Das Laubenhausmädchen nicht.) Die letzten Karotten und ein paar Pastinaken habe ich vor ein paar Tagen aus der Erde gezogen. Was jetzt noch steht: eine Handvoll Grünkohlpflanzen, die bei dem kalten Wetter sicher gut Geschmack annehmen, sie gedeihen jedenfalls ganz prächtig. Und die Wintersalate: Zuckerhut, Endivie, Radicchio. (Wußtet Ihr, daß Radicchioblätter ihre Farbe erst mit der Zeit von Grün zu Rot und Weiß verändern, je länger der Salat wächst? Ich wußte das nicht und war ganz fasziniert.) Alle drei lassen sich sehr gut zu kalt-warmen oder warmen Gerichten verarbeiten. Radicchio zum Beispiel paßt nicht nur zu Risotto, sondern auch ganz wunderbar zu gefüllter Pasta, ich hab’s am Wochenende ausprobiert.

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„Is With Nutella!“* Rührkuchen mit Nußnougatcreme und Kokosmilch

Das Laubenhausmädchen ist zurück! Wer mir gelegentlich bei Instagram folgt, hat es vielleicht mitbekommen: Ich war im Urlaub…in Italien… (Seufz.) Und obwohl ich schon eine ganze Weile wieder zurück bin – so ganz zu Hause angekommen bin ich noch nicht. Ich weigere mich einfach. Zu schön war’s. Die Sonne! Das Essen!! Unser kleines toskanisches Häuschen inmitten der alten Olivenbäume… Daran denke ich noch oft.

An unserem letzten Abend im Dorf – in Montescudaio. Wenn Ihr das kennt? Wunderschön ist es dort! Ich kann’s nur empfehlen – waren wir (denn der Freund war natürlich mit!) zum Abschied in der Osteria essen. (Im Bardovino, Via dei tre Comuni, 86.) Man konnte noch draußen auf der Terrasse sitzen, und drei Gänge mußten’s schon sein… Die üblichen vier waren für uns auch nach zwei Wochen andauernder Schlemmerei nicht zu schaffen, ich gestehe. Toskanische Vorspeisen, die Pizza meines Lebens eine Wahnsinnspizza (mit zweierlei Käse, crudo, Ruccola und frischen Tomaten, aber davon will ich ja eigentlich gar nicht erzählen…) – und ein Nachtisch. Dolce, natürlich! Zum Kaffee. Die freundliche Bedienung kam zu uns an den Tisch, ratterte eine lange Liste von köstlich klingenden Desserts herunter und sagte immer wieder den Satz: „Is with Nutella.“ – Ist mit Nutella. Aha! Am Ende fanden wir heraus: Selbst ins Tiramisu war zu unterst eine Schicht Nußnougatcreme eingezogen. Und das war total lecker! Ich bestellte einen Joghurtkuchen mit Nutellakern, der sehr lecker schmeckte – und war angefixt. Backen mit Nußnougatcreme? Simpelste Idee, aber drauf gekommen wär‘ ich nie.

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Gartenglück – und Ernteschätze. Tomatillosalsa

Experimente, Experimente! Heute möcht‘ ich Euch von einem erzählen.

Erinnert Ihr Euch noch an den Frühling? An den Saisonstart hinter Laubenhausmädchens Südfenster? – So schließen sich die Kreise. Daß aus der Tomatillo etwas werden würde, hab‘ ich damals ganz besonders gehofft. Ein exotischer Neuzugang in unserem Garten, das sollte doch… Und mußte gefälligst! Bis dahin hatte ich über die Tomatillo nur in Rezepten aus der mexikanischen Küche gelesen und mich gewundert. Tomatillo? Das klang doch irgendwie nach Tomate – aber irgendwie auch nicht. Und wo immer ich danach guckte, auf dem Markt, beim Gemüsehändler, im Feinkostgeschäft: von den mysteriösen Früchten keine Spur. Aber Saatgut, das konnte ich bestellen. Einen Versuch war das jawohl allemal wert!

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Schnelle Zwetsche. {Wenn Besuch kommt}

Ein Nachmittag im Garten! – Mit Besuch von lieben Freunden und Kaffeekränzchen unterm  Kirschbaum, so hatte ich mir das gewünscht. (Man brauchte ja Schatten, tatsächlich… Sonntag vor acht Tagen war’s. Inzwischen ist es doch eher wieder der Regenschirm. Ich find’s gemein!)

Und Ihr ahnt es sicher schon: kein Kaffeekränzchen ohne Kuchen. Zwetschen sollten’s sein, um diese Jahreszeit – klar. Ich habe lange nach einem Rezept geforscht. Hefeteig kann ich nicht so, da fehlt mir’s Händchen (und vielleicht auch: die Geduld). Also Rührteig, bitte. Und eine Backanweisung ohne viel Extratouren. Meistens ist die Zeit ja knapp am Wochenende, einkaufen muß man noch, staubsaugen, rasenmähen… Ausschlafen! (Ausschlafen?)

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Beerenzauber. Sommerkuchen

Sommerkuchen, Sommerglück! Heute: mit roten Johannisbeeren.

Über einfache Kuchenrezepte freue ich mich immer – wenn dann auch die eine oder andere Zutat aus dem Garten kommt… Und die Beerenernte war in diesem Jahr reichlich. Gläserweise steht die Marmelade* schon im Schrank, und trotzdem hat’s auch für einen fruchtigen Blechkuchen noch gereicht, den ich einer lieben Freundin zum Geburtstag mitbringen wollte. (– Ihr glücklichen Sommergeburtstagskinder!)

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Kuchen zum Abendessen. Süß-Herzhaftes aus dem Ofen

Der Sommer ist zurück! Beinahe hätte ich schon eine Vermißtenanzeige aufgegeben. Nach dem Regen war die Hitze war der Regen… Wochenlang (so kam es mir vor). Aber jetzt! Aber jetzt – ist die Sonne wieder da. Und liebe Gäste bringt sie mir in den Garten: Die Blogowskis kommen! Heute, zum Stammtisch. Auf unsere Terrasse! – Oh ha.

Große Ehre für das Laubenhausmädchen! Und eine wunderbare Gelegenheit, das großartige Kochbuch von Nicole Stich – ihren Reisehunger* – wieder mal zur Hand zu nehmen. So viele Rezepte! Und so viele Gelegenheiten, mit allen Sinnen der Reiseroute der Autorin zu folgen… (– Seufz.) Heute nehme ich Euch mit nach Athen. (Steht auch auf der Liste, übrigens.)

Ein Brot wollte ich backen, als kleine Beilage zum Grillen. Da war doch dieses griechische! Ja, das Brot, das eigentlich (in Wahrheit) ein herzhaft gewürzter Kuchen ist. – Macht das was? Nö, oder. In Griechenland ißt man ihn wohl hauptsächlich zum Frühstück. Warum dann nicht genausogut zum Abendbrot? Möglichkeiten zu variieren gibt es viele, beim ersten Versuch – jetzt – habe ich mich aber ans Grundrezept gehalten.

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Laubenhausmädchen wünscht sich den Sommer herbei. Mit Paprika

Mein rechter, rechter Platz ist frei, und ich wünsche mir – den Sommer herbei! Funktioniert bestimmt. Oder? Oder?? Man. Immer noch naß draußen… Der Garten freut sich, ja. Vielleicht. Aber ich nicht. Lange mache ich das nicht mehr mit. Regen, Regen, Regen. Bringt Segen? Bringt Ungeduld.

Und: Sonne in Laubenhausmädchens Küche. Mit einem Gericht, daß ich in den Rezepten für einen italienischen Sommer fand: Gefüllte Sommerpaprika, peperoni ripieni d’estate. Das Buch ist in der deutschen Ausgabe 2013 bei Edel in Hamburg erschienen. 400 Seiten mediterrane Köstlichkeiten! Und so schön, ich durfte den Wälzer aus der viel-viel-bändigen Kochbuchbibliothek ausleihen, die von meinen lieben Kolleginnen im Nachbarbüro gehegt und gepflegt wird. (Seufz.)

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Schokolade muß sein! Laubenhausmädchens Lieblings-Brownies

Die ersten Brownies, die ich je selber gebacken habe. Dieses Rezept begleitet mich seit 20 Jahren – na, eigentlich schon länger. Seine Geschichte ist schnell erzählt: Ich habe es aus Amerika mitgebracht. Klar. In der elften Klasse gab’s einen Schüleraustausch nach Vermont, drei Wochen große Freiheit, High School, Leben in der Gastfamilie. Und Ben & Jerry’s… Hammer.
(Wie viele Pint-Container schafft man, denkt Ihr? Wenn man drei Wochen Zeit hat? Wir kriegten jedenfalls die großen Löffel immer schon mit dazu, wenn wir in der Stadt, in Burlington, im Scoop Shop saßen. Und aßen. Peanut Butter Cup war meine erste absolute Lieblingssorte.*)

So oder so – wir liebten dieses Eis damals schon sehr. Sehr. Ohne auszukommen, war nur schwer vorstellbar… (Und es waren die 1990er, bei uns konnte man es damals noch längst nicht kaufen.) Aber! Es gab ja dieses Buch! Eine kleine Sammlung von Rezepten, die Ben & Jerry wohl selbst verraten hatten (dachten wir), und ein oder zwei von den Freundinnen aus unserer Austauschgruppe bekamen am Ende ein Exemplar davon. – Die Glücklichen! Natürlich machten diese Bücher bei uns die Runde. Ich konnte auch eins ausleihen, und so kam dieses Brownies-Rezept zu mir. Und ist geblieben. (Handschriftlich festgehalten, die olle Kladde hüte ich heute noch wie einen Schatz.) Eine Zeitlang habe ich die Superfudge Brownies wirklich zu jeder Party gebacken. Jetzt gibt es sie nur noch zu besonderen Gelegenheiten – oder wenn Reunion ist, Mädelswochenende, so wie neulich…

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Alle essen Spargel

Ich auch! Im Omelette. Das ist schnell gemacht und schmeckt am Ende eines langen Tages im Büro ganz wunderbar.

Wie gut, daß wir einen Hofladen ganz in der Nähe haben, der um diese Jahreszeit Spargel aus eigenem Anbau anbietet – hhmmm… (Köstlich, soll das heißen, köstlich. Müßte man eigentlich viel häufiger.) Und wenn ich nicht den Eierkarton erst noch runtergeschmissen hätte! Na ja. Was halt manchmal so passiert, wenn’s ein stressiger Tag war. Ihr wißt.

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