Feierabend im Garten

Sind diese Sommerabende nicht herrlich? Es ist warm, die Sonne scheint noch lange und nach der Arbeit bleibt Zeit, in den Garten zu fahren. Erst auf der Terrasse zu sitzen und die Schmetterlinge im Lavendel zu beobachten, dann eine große Runde zu drehen und alle, alle Blüten zu zählen. Den Tomaten beim Wachsen zuzugucken. Die Gießkanne zu schwingen und dabei einfach mal durchzuatmen. Iiinschnuufe und Uusschnuufe. Sagt meine liebe Kollegin immer. Und sie hat recht! (Unumstößliche Regel, ehrlich wahr.)

Damit Ihr mal seht, wie schön das alles ist, habe ich Euch ein paar Fotos mitgebracht – leichte entspannende Wirkung entfaltet sich bestimmt auch schon beim Angucken!

Am liebsten hätte ich es wohl, wenn das ewig so weitergehen könnte. Immer Sommer! Das wäre so schön. Zurzeit ernten wir jeden Tag Salat, Radieschen, Gurke und Zucchini. Der Wechsel aus Sonne und Regen hat das Gemüsebeet, das ich in diesem Jahr doch eigentlich gern so viel ordentlicher haben wollte als sonst immer, in einen regelrechten kleinen Dschungel verwandelt und alles wächst ineinander. Die Blätter der Zucchinipflanzen reichen mir bis an die Hüften und im Tomatenhaus herrscht Anarchie … Wo da ein Strauch aufhört und der nächste anfängt, kann ich längst nicht mehr erkennen. Dafür sind die Pflanzen jetzt schon über und über mit Früchten behangen, ich kann mich gar nicht erinnern, daß das überhaupt je so gewesen ist in den letzten Jahren. Wird wohl doch ein Tomatensommer! Das Schöne ist, ich habe diesmal lauter neue Sorten angepflanzt und weiß noch gar nicht so richtig, was da überhaupt alles auf uns zukommt. Ich sammele nur schon fleißig Rezepte! Und warte darauf, daß ich endlich die ersten Tomaten ernten kann.

Bis dahin gibt es jetzt abends häufig einen schlichten gemischten Salat mit Rucola, Pflücksalat und Gurke aus dem Garten, dazu nur in etwas Olivenöl gedünstete Zucchini aus der Pfanne. Weil das total lecker ist und weil an diesen sonnendurchfluteten Sommerabenden, wenn man gerade aus dem Garten kommt, die einfachen Sachen doch am glücklichsten machen!

Für den Salat ernten wir die Zucchini schon, wenn sie noch recht klein sind, dann sind sie sehr fein und frisch im Geschmack und haben nicht so eine harte Schale. Das passt eigentlich perfekt, mehr als ein bißchen Salz und Pfeffer braucht’s da nicht, finde ich. Bei der Salatsauce bin ich eh Traditionalist und verwende meist nur Olivenöl, einen Schuß Essig und wenn’s hochkommt ein bißchen Senf. Das geht auch so schön schnell! Ehrlich gesagt: Im Sommer schmeckt mir nach einem anstrengenden Tag im Büro nichts besser als ein Abendessen, das wir selbst geerntet haben.

Und was ist denn Euer Sommerglück?

 

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