Glück kannst Du Dir backen {Rezeptesammlung}

Erinnert Ihr Euch noch daran, daß ich Euch vor einer ganzen Weile mal von meinem inneren Eichhörnchen erzählt habe? Dieses Rezepte hordende Eichhörnchen, das ich weiß gar nicht wo wohnt, in meinem Kopf oder in dem Daumen, der das Handy bedient oh, sieht DAS lecker aus! Das muss ich auch mal ausprobieren. Klick. Für später gespeichert. Klick! Klick, Klick! Das innere Eichhörnchen vollführt jedes Mal zehn Luftsprünge vor lauter Freude. Vielleicht hausiert es in meinem Belohnungszentrum, ich weiß es nicht. (Nur so’ne Vermutung. Ich könnte mir vorstellen, daß andere Menschen auf diese Art und Weise Dinge kaufen. Schuhe oder sowas vielleicht. Ich speichere immerhin nur Rezepte! Und ok, ich geb’s zu, gucke für mein Leben gern Koch-Videos. Koch-Videos üben eine ungeheuer beruhigende Wirkung auf mich aus. Ich könnte noch nicht mal sagen, warum. Is‘ aber so.)

Jedenfalls habe ich das innere Eichhörnchen schon vor Jahren zur Hüterin meiner stetig wachsenden Rezeptesammlung bestimmt. Meistens erinnert es sich auch, nur ab und zu muss es ’n bißchen länger nach einem bestimmten Koch- oder Backrezept suchen. Hatt‘ ich da nicht? Doch, oder? Hm, na, mal gucken. Und manchmal, ganz manchmal findet es auch Rezepte, die sind so unschlagbar gut, daß ich sie direkt in mein Standardrepertoire aufnehme. Meine Rezepte-Dauerschleife, Mein Muß-ich-nicht-lange-überlegen-mach-ich-mal-eben-schmeckt-eh-super-Repertoire. Kennt Ihr, oder?

Jüngster Fund des Eichhörnchens, der zu dieser Kategorie zählt, ist ein Rezept für Rhabarber-Sahne-Scones. Die sind so köstlich, daß ich sie ständig backen könnte. Sonntag ist Rhabarber-Scone-Tag! Bei uns jedenfalls.

Ich meine: Rhabarber. Sahne. Scones! Wer kann da schon nein sagen? Also, ich jedenfalls nicht.

Und das beste an diesem Rezept: Nicht nur, daß die Scones super einfach und schnell gebacken sind. Die Zutaten habt Ihr bestimmt im Vorrat und müsst nicht extra dafür einkaufen gehen – zumal, wenn Ihr wie ich das große, große Glück habt, daß in Eurem Garten Rhabarber wächst.

Für 6–8 Scones braucht Ihr 180 gr Mehl, 2 Esslöffel Zucker oder Kokosblütenzucker,  1 1/2 Teelöffel Backpulver, eine Prise Salz, 200 ml Sahne (je nach Präferenz oder Vorrat auch Milch, vegane Sahne oder Pfanzenmilch),
1 Teelöffel Vanille, 150 gr Rhabarber (geputzt und in kleine Stücke geschnitten), etwas Zucker zum Bestreuen.

Backzeit 15–20 Minuten. Ofen vorheizen nicht vergessen! 180 °C, maximal 200 °C (Elektro).

Und so geht’s:

1. In einer Rührschüssel Mehl, Zucker und Salz mischen.

2. Sahne und Vanille zufügen und rühren, bis sich die Mehlmischung mit den flüssigen Zutaten zu einem lockeren, noch ewas krümeligen Teig verbindet.

3. Die Rhabarberstücke vorsichtig in den Teig einarbeiten.

4. Den Teig (mit bemehlten Händen) weiter kneten – nur noch ein bißchen – und zu einem Rund von etwa 2 Zentimetern Dicke formen.

5. Den Teigkreis in 6 bis 8 gleich große Dreiecke schneiden, die Scones auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Nach Geschmack mit etwas Sahne bestreichen und mit Zucker bestreuen.

6. Ab in den Ofen damit!

Wenn die Scones goldgelb-duftig gebacken sind, sind sie fertig. Und am besten schmecken sie noch lauwarm, ganz frisch aus dem Ofen. Vielleicht mit frischen Erdbeeren dazu? Oder mit clotted cream und rhubarb jam? Das würde bestimmt auch ganz und gar köstlich schmecken!

 

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