Ich gehe in meinen Garten und ernte – Hokkaido {#ausmeinemgarten}

Liebe Leute, die Ernteparty startet in die Herbst- und Winterrunde! Laubenhausmädchens erste Blogparade läuft immer noch, und ich lade Euch alle herzlich ein, weiterhin ordentlich mitzumachen. Ihr habt ’n Garten oder baut auf dem Balkon oder auf der Terrasse allerlei Erntebares an? Auf der Fensterbank stehen die Kräutertöpfchen? Ihr kennt jemanden, der jemanden kennt, der einen Schrebergarten hat und Euch gelegentlich an seiner Ernte teilhaben läßt? Gilt alles! Haut Eure liebsten Rezepte raus, wir legen ein gemeinsames virtuelles Kochbuch an, unter dem Hashtag #ausmeinemgarten. Wer keinen Blog hat, schreibt gern in die Kommentare. Alle anderen – und ich hoffe sehr, wir werden immer noch mehr! – schicken mir einfach einen Link zu ihrem Beitrag per E-Mail und ich sammele alle Rezepte hier. So entsteht dann hoffentlich im Laufe der kommenden Wochen und Monate eine lange, lange Liste – ein Dutzend (!!) wunderbare Rezepte sinds schon Stand heute. Das freut mich wirklich so sehr! Aber die Parade soll mit dem Ende der Erntezeit erst schließen, Ihr habt also noch Zeit bis zum Grünkohl. In diesem Post und in meiner Sidebar findet Ihr ein Bild, das Ihr gerne auch in Euren Blogposts verwenden könnt. Ich habe es gerade erst aktualisiert – ein wenig passend zur Jahreszeit.

Kürbisfans aufgepaßt! Ich habe hier ein ganz einfaches Rezept für Euch. Kürbis zu Pasta – paßt, oder? Paßt sogar sehr gut, finde ich. Inspiriert dazu hat mich schon vor einer ganzen Weile die liebe Nike von nikesherztanzt, die auch ein großer Kürbisfan ist und sowieso immer hervorragende Ideen und ganz wunderbare Rezepte in petto hat. Kennt Ihr ihren Blog? (Wie, nicht? Dann wird das aber wirklich höchste Zeit.)

Jedenfalls hatten wir dieses Jahr zum ersten Mal eigene Kürbisse im Garten: Ganze zwei Stück konnte ich schließlich ernten, wie oben auf dem Bild zu sehen. Sind die nicht schön? Klein, aber nicht weniger perfekt, wie ich finde. – Warum das jetzt fünf Saisons gedauert hat? Keine Ahnung. Irgendwie habe ich nie daran gedacht. War halt immer was anderes! Dabei sind  die Pflanzen ja recht anspruchslos, man muß an sich gar nicht viel machen. Die gefräßigsten Schnecken versuchen abzuwehren, gelegentlich düngen und den Wuchs der Pflanzen gegebenenfalls etwas eindämmen oder die Ranken gleich aufbinden. Das geht ja echt rasant sonst! Mit dem Wachsen, meine ich. Oder klettern. Und, ach ja, wenn jemand im Umfeld ist, der Verbindungen zu einem Stall hat und vielleicht etwas Stroh besorgen kann, ist das sicher auch nicht von Nachteil. Denn wenn es viel regnet, wie bei uns in diesem Sommer – mal wieder! –, kann man die heranreifenden Früchte auf ein kleines Strohbett legen, damit sie von unten nicht zu naß werden und vielleicht sogar anfangen zu gammeln. Das wäre ja zu schade! (– Vielen Dank, liebe Mareike, für das gute Pferdestroh, ich konnte es erfolgreich einsetzen, wie Du siehst.)

Ganz einfach: Kürbis-Pasta mit Salbei

Für zwei Personen braucht Ihr 1 Strauß frische Salbeiblätter, 1 kleinen Hokkaido-Kürbis, 2 Handvoll kleine Tomaten, Olivenöl oder Butter (oder beides, je nach Geschmack) und zum Würzen Salz und Pfeffer. Dazu eine Pasta der Wahl. Und Parmesan! Parmesan ist immer gut.

Und so geht’s:

1. Den Kürbis putzen und soweit entkernen und zerteilen, daß er sich in Würfel schneiden läßt. Tomaten und Salbeiblätter waschen und trockentupfen.

2. In einer geeigneten Pfanne Butter oder Olivenöl erhitzen und die Salbeiblätter darin frittieren.

3. Den Kürbis zugeben und mit anbraten. Sobald die Kürbiswürfel ein bißchen Farbe angenommen haben und dabei weich werden, die Tomaten zugeben und zerfallen lassen. Eventuell noch ein wenig Butter oder Öl nachgeben, je nach Vorliebe und Geschmack. Mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Währenddessen die Pasta al dente zubereiten.

5. Mit Parmesan servieren.

Was ich aus diesem Rezept gelernt habe? Nie hätte ich gedacht, daß Salbei und Kürbis so perfekt zueinander passen. Dabei schmeckt das so gut! – Dermaßen gut! Ich weiß gar nicht, warum ich das noch nie vorher ausprobiert habe … Da hab‘ ich jetzt wohl noch was nachzuholen! Was ist denn Eure liebste Kürbis-Kräuter-Kombination, habt Ihr vielleicht noch Empfehlungen für mich?

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