Schmeckt nach Sommer. Börek mit Käse – und Käse

Langes Wochenende! – Und nach drei Nachmittagen im Garten (na gut, ich geb’s zu: zwei wundervoll sonnenbeschienenen Nachmittagen und einem, der ganz und gar verregnet war – das Wetter ignoriere ich einfach)… Jedenfalls, im Garten war ich. Ein kleiner Urlaub! Der mir großen Appetit gemacht hat auf ein Abendessen, das nach Sonne und nach Sommer schmeckt. (Dem Dauerregen abgetrotzt – da bin ich eigen, müßt Ihr wissen.)

Ich hab‘ mich einfach inspirieren lassen von dem wunderbaren Kochbuch von Nicole Stich: Reisehunger, das ich kürzlich erst geschenkt bekam. So viele köstliche Rezepte, tolle Bilder, Ideen, Tips fürs Kochen – und fürs Reisen… Eigentlich könnt‘ ich direkt die Koffer packen! Den Duft von Kräutern und Gewürzen auf den Märkten in Istanbul schon in der Nase (– da war ich noch nie… Jetzt möcht‘ ich so gern mal hin!), will ich unbedingt ein Börek backen. Türkisch hab‘ ich noch selten gekocht, das Rezept klingt recht einfach. Freestyle! (Und Käse mit Käse ist ja immer eine ganz hervorragende Idee. Oder nicht?)

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Pflanztag – im Gemüsebeet

Wir haben gepflanzt! Und gesät! Das Gemüsebeet ist bestellt, zur einen Hälfte jedenfalls. Und in dem kleinen Hochbeet, zwischen Himbeeren und Berberitze, schlummern endlich die Kartoffeln.

Im April ist ja immer viel zu tun – zum ersten Mal im Jahr wird wieder der Rasen gemäht, zwischen den Stauden wird aufgeräumt, in den Beeten das gerade gewachsene Unkraut herausgerissen (ich zupfe nicht, ich rupfe) und Neues gepflanzt… Und im Gemüsebeet: wird ausgesät!

Da wir bei uns im Garten keinen Frühbeetkasten oder Folientunnel oder etwas ähnliches haben,  warten wir mit dem Säen immer ein paar Tage länger. Eine Geduldsprobe meist – aber das Warten lohnt sich! Vor allem, wenn dann so sonnige Tage kommen wie zuletzt. Und ich meine, 20 Quadratmeter Beetfläche nach dem Winter wieder fit zu machen, ist ja auch eine Aufgabe… Und keine kleine! Wir hatten im Herbst schon den Spaten geschwungen und gekalkt, weil der Boden wohl zu sauer war, und nun mußte also noch einmal umgegraben werden – diesmal etwas weniger grobschollig –, um die Erde wieder aufzulockern. Als kleine Düngegabe vor dem Säen haben wir dann noch frische Komposterde untergeharkt – „eingewieselt“ mit dem Gartenwiesel. (Das beste Werkzeug überhaupt für derlei Arbeit. Drei Räder, die fast von selbst laufen, wenn man sie nur ein bißchen anschiebt, und noch die größten Erdklumpen in kleine, feine Krümel zerkleinern.)

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Schoko-Schoko. – Mit Schoko!

Backen mit Mutti könnte diese kleine Geschichte auch heißen. Eigentlich: Backen mit mutti. Die Süßigkeiten-Torte kennt Ihr doch alle… Die „bonbon-bunt belegte Cookie-Pizza“? Das Rezept habt Ihr gesehen, oder? Und damit geliebäugelt? – Gebt’s zu! Ich versteh‘ Euch total. Und hab‘ sie einfach mal gebacken. Ich meine, Süßes auf dem Kuchen, soviel man mag, und darunter Schokoladencreme in mehreren Lagen? Bitte. Einmal wollte ich unvernünftig sein, und zwar mit Ansage. In meinem Alter kann ich mir das doch erlauben. Oder nicht? Pfff.

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K – wie Korianderkresse

Man darf mich nicht alleine in den Gartenmarkt lassen. Erstens: Ich brauche jedesmal Stunden. Kann sein, daß ich nur einen Sack Gartenkompost besorgen will – geht ja schnell, das mach‘ ich noch eben nach der Arbeit. Und dann gondel‘ ich doch erst noch wieder bei den Pflanzen rum und möchte am Ende gleich den ganzen Laden leerkaufen.

Oder, zweitens: Ich bringe kuriose Dinge mit. So wie neulich, als ich eigentlich bloß ein paar Narzissen und vielleicht noch Hornveilchen für den Balkon kaufen wollte, es schien ja die Sonne und der Winter sollte vorbei sein. Was nehme ich mit? Tausend andere Sachen. Und: Korianderkressesaat. Im Beutel. Der steht jetzt seit drei Wochen am Fenster in der Küche – und es keimt tatsächlich was. Und nu? – Ein Rezept, ein Rezept!

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Feierabend. Mit Farbe auf dem Teller

Ein typischer Feierabend sieht bei mir meist so aus – wenn ich nicht schon etwas anderes vorhabe oder vielleicht verabredet bin: Rechner runterfahren, zu Hause anrufen: Bist du da? Ich koche, magst du mit essen? Ja. Dann, schnell ins Auto und auf dem Weg noch kurz am Supermarkt halten. Überlegen, was haben wir noch im Kühlschrank und was könnte dazu passen?

Heute: eine Aubergine, Tofu mit Paprika und Kapern. (Gekauft, aber köstlich!) Dienstags ist Gemüsetag, im Einkaufskorb landen also vor allem bunte Paprika – für die Farbe auf dem Teller, und weil mir nach dem sonnigen Wochenende so sehr nach Frühling zumute ist.  – Und wer weiß, vielleicht mach‘ ich das ja im Sommer auch alles noch mal mit Früchten aus eigener Ernte… Das wär‘ doch was!

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Laubenhaus… Wie bitte?

Na, Laubenhausmädchen. So heißt mein Blog. – Warum, wollt Ihr wissen? Die Antwort ist einfach: einer muß ja auch mal aufräumen. Ist doch klar.

Das dachten wir uns jedenfalls (mein Freund und ich), als wir an einem der letzten schönen Nachmittage im Oktober vor der Laube auf der Terrasse saßen. Völlig fertig, weil wir das Gemüsebeet gekalkt und umgegraben hatten und vorher noch einige Schubkarrenladungen Häckselmaterial im Staudenbeet verteilt. (Schön blöd, wenn man am Ende alles auf einmal machen muß, weil einem doch irgendwie die Zeit davonrennt und der Winter droht. Das passiert uns auch nicht noch mal – hoffentlich, vielleicht.) „Laubenhaus… Wie bitte?“ weiterlesen

Glücklich in Duisburg

Ihr möchtet Euer eigenes Blog gestalten? Ihr überlegt, zu schreiben, Bilder zu machen, für Euch selbst, für Freunde, für alle anderen? Euer Thema und den Titel habt Ihr schon gefunden, oder vielleicht auch noch nicht?

Dann seid Ihr genau richtig bei Blogpotential. Ich war dort, beim zweiten Blog-Dich-Glücklich-Workshop, den Juli von Heimatpottential und Berit von MarmeladeKisses zusammen mit Nike von Nikes Herz tanzt und Charlotte von Nimmersatt kürzlich in Duisburg veranstaltet haben – unter dem Dach von Oppa Franz, der geduldig genug war, es bald zwei Tage lang mit uns Bloggermädels (ob noch ganz neu, ob vielgeübt) und all unserem kreativen Chaos aufzunehmen. – Und mit dem Geschnatter und Gequassel und dem, „oh, was sagt denn die Uhr?“ „Sind wir noch?“ – „Naja, so ungefähr. Macht aber nichts.“

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