Papa Was a Rollin‘ Stone {Blind-Date Edition #7}

Was kommt dabei heraus, wenn sich 16 BloggerInnen zu einem festlegten Song Gedanken machen und die entstandenen Beiträge zeitgleich ins Internet stellen?

Unter dem Motto „Papa was a Rollin‘ Stone“ hat jede/r von uns einen Beitrag zu dem gleichnamigen Song von The Temptations geschrieben.
Wir wissen nicht, was die Anderen geschrieben haben, es gab keine inhaltliche Abstimmung und wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis!

Mit dabei sind: Gartenbaukunst, BeetkulturDer kleine HorrorgartenCardamonchai, RienmakäferGarteneuphorie, Garteninspektor, Faun & Farn, Naturgartenideen, Ein Stück Arbeit, Herwoodenheart (Instagram), Kistengrün, WirGartenkinder, Wohnungsgarten, Berlingarten und das Laubenhausmädchen.
Und wir alle wünschen Euch viel Spaß beim Lesen!

Wer dem Laubenhausmädchen lange genug folgt, weiß: Wenn’s um Musik geht, bin ich sozusagen echt altmodisch. So altmodisch, daß meine damalige Mitbewohnerin falls Du mitliest, Hallo Lieblingsmitbewohnerin! mich schon zu Studienzeiten gern mal gefragt hat, ob ich denn wohl auch zeitgenössische Musik höre. Das hat sie mich ernsthaft gefragt! Ich ahne weiß überhaupt nicht, wieso. Da war ich so zirka 20 Jahre alt oder so? Bißchen älter vielleicht. Wir trafen uns gelegentlich in ihrem Zimmer zum Tanzen in Hausschuhen, da der Teppich, den sie besaß, die perfekte Tanzfläche abgab. Ob’s den wohl noch gibt? Ich erinnere mich an ein Semester, in dem bei dieser Gelegenheit ständig ein bestimmter Song von Roachford in Dauerschleife lief … (Weiß es jemand? Es waren die 1990er und das Lied war sehr berühmt.)

Meine Antwort auf die Frage nach meinem Musikgeschmack fiele heute allerdings ähnlich aus wie damals: Schon, aber … Heute bin ich fast noch weniger auf dem Laufenden als zu der Zeit, das gebe ich zu. Aber gerade deshalb mag ich unser Gartenblogger-Blind-Date auch so gern, musikmäßig lerne ich nämlich beinahe jedes Mal noch was dazu. So viele Bands, die ich gar nicht kenne, von denen ich noch nie ein Sterbenswörtchen gehört habe! – Und trotzdem war ich diesmal sofort für die Temptations. Alte Musik, sicheres Terrain. Und die perfekte Gelegenheit, Euch mal wieder eine kleine Geschichte über unseren Garten zu erzählen.

Wherever He Laid His Head / Was His Home

Steine überall, in der Tat. Rollende, fliegende, in Geheimbünden verbandelte? Wer weiß das schon. Man findet sie jedenfalls überall bei uns im Garten. Kleine Zierkiesel, etwas größere, weiße Brunnensteine, am Strand oder jedenfalls irgendwo in der Natur gesammelte Steine, möglicherweise auch von anderswo zugewanderte Steine. Unser Garten ist voll davon! So voll, daß man nur vermuten kann, daß die Vorbesitzerin unserer Parzelle ein Faible für Steine gehabt haben muß.

Wir sind jetzt seit bald sieben Jahren dort kann das überhaupt sein? Kommt mir gar nicht so vor und finden immer noch welche. Meistens beim Jäten und oft an den unmöglichsten Stellen. Unterm Rhododendron zum Beispiel oder in dem Hochbeetkasten, in dem ich vergangenen Herbst das Erdbeerbeet angelegt habe. Das hatten wir doch vorher ungefähr drei Saisons lang als wilden Kompost verwendet! – Da durften überhaupt gar keine Steine drin sein? Man konnte sich nur wundern.

Die Sache ist, ich mag Steine an sich sehr gern. Steine sind wie Muscheln, die man am Strand aufhebt. Am Ende, wenn man wieder zu Hause ist und die Ferien vorbei sind, erzählen sie einem eine Geschichte. Deshalb bringe ich es auch nie übers Herz, die Steine, die ich bei uns im Garten finde, einfach zu entsorgen. Das geht nicht! Ich funktioniere sie also zu Dekosteinen um, arrangiere absurde Häufchen oder lasse sie einfach irgendwo liegen. Wer weiß? Kann ja noch mal für irgendwas gut sein.

Und manchmal habe ich auch ganz gute Ideen. Ein paar von den kleineren Steinen, die ich gefunden habe, liegen zum Beispiel als eine Art Brücke oder Landeplatz – für Insekten – in der Vogeltränke. Viele habe ich da verteilt, wo die mediterranen Kräuter stehen, weil ich irgendwie dachte, och, Steine, trocken, warm, das mögen die Pflanzen ganz bestimmt. Mittlerweile hat sich an der Stelle längst der Waldmeister breit gemacht, der ein paar Meter weiter hinten unter der Hecke sogar den Giersch verdrängt, aber das scheint den anderen Kräutern nichts auszumachen. Ich schmeiße nur ab und zu nochmal einen neuen Stein dorthin – es findet sich schließlich immer mal wieder einer, den wir noch nicht kannten und ein schönes Zuhause braucht.

My Dear Acquaintance {Blind-Date Edition #6}

Was kommt dabei heraus, wenn sich 11 Bloggerinnen und Blogger zu einem festlegten Song Gedanken machen und die entstandenen Beiträge zeitgleich ins Internet stellen? 

Unter dem Motto „My Dear Acquaintance (A Happy New Year)“ hat jede/r von uns einen Beitrag zu dem gleichnamigen Song von Regina Spektor geschrieben. Wir wissen nicht, was die anderen geschrieben haben, es gab keine inhaltliche Abstimmung – und wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis!

Mit dabei sind diesmal Gartenbaukunst, CardamonchaiGarteneuphorie, Garteninspektor, BeetkulturDer kleine Horrorgarten
, Naturgartenideen, Rienmakäfer, Faun und Farn und das Laubenhausmädchen. Und ich kann Euch sagen: Ich freue mich sehr, Teil dieser großartigen Runde zu sein! 

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Klassentreffen auf dem Kaldenhof – das Gartenbloggertreffen 2017

Heimlich ist es wohl doch Herbst geworden? Wie das wieder passieren konnte! Keine Ahnung. Das hatte ich ehrlich gesagt so auf gar keinen Fall gebucht. – Ihr? Bestimmt nicht, oder. Vielleicht tröstet’s, dass ich Euch immerhin auf eine kleine Zeitreise zurück in den Sommer mitnehmen kann! Wir fahren auch gar nicht so weit. Eine Stunde vielleicht, etwas mehr, nur von Bochum nach Münster. Wir bleiben im selben Jahr (2017) und gehen so ungefähr sechs schnelle Wochen zurück: bis in den August. Wärmer war’s da in der Tat und beinahe sonnig. Eure Gummistiefel könnt Ihr also zu Hause lassen, und die warme Jacke auch. Turnschuh‘ reichen. Wir sind allerdings den ganzen Tag draußen, also: Sonnencreme wär‘ gut. Sonnencreme und gute Laune.

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Ein Tag im Garten. Das Gartenbloggertreffen bei Volmary*

Ja, das Wetter hätte besser sein können. Sicher. 15 °C und Dauer-Nieselregen. Ein Traum – so mitten im August. Das wißt Ihr inzwischen, oder? Gärtner reden immer erstmal übers Wetter. Darüber, daß die Dahlien so wenig blühen wollen dieses Jahr – was da wohl falsch gelaufen ist? – und daß die Himbeeren zumeist am Strauch vergehen. Daß aber den Tomaten wiederum der Regen gar nicht so sehr zugesetzt hat, anders als im letzten Sommer (die stehen ja auch sicher in ihrem Häuschen). Ach, ich habe mich direkt zu Hause gefühlt bei Volmary am Kaldenhof in Münster!

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Sommerfest im Schrebergarten. Mit Rezept {#Blogowskisonfire}

Den Sommer feiern in der Winterjacke? Beinahe hatten wir’s befürchtet. Es wurde ja dann sehr heiß. Sehr. Also, total. Aber während wir noch dabei waren, unser Sommerfest zu planen (im Juni), konnten wir das nun wirklich nicht ahnen… Und so war’s gut, daß wir vor zwei Wochen auf der überdachten Terrasse unseres Kleingartenvereins feiern konnten. Denn feiern muß man – das Leben, den Sommer (die Regenzeit!), das Bloggen. Und die Bloggerfreundschaft. Ihr ahnt, wer „wir“ sind? Ja, die Blogowskis, die „pottschen Blogdamen“… Richtig. Hab‘ ich Euch schon erzählt. Wir treffen und mögen uns auch im wahren Leben, der regelmäßige Freitagsstammtisch ist Programm. Und die Sommeredition fand nun schon zum zweiten Mal im Garten statt, beim Laubenhausmädchen und dem Freund, quasi. (Im nächsten Jahr tauschen wir die Vereinsterrasse wieder gegen die Wiese unter unserem Kirschbaum. Behaupte ich.)

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