Spargel aus dem Ofen und Kerbel {Laubenhausmädchens Kräutergarten}

Schnell Leute, Spargel! Bevor die gute Zeit gleich wieder vorbei ist! Ihr müßt nämlich unbedingt, unbedingt noch Spargel aus dem Ofen mit selbstgemachter Kerbel-Orangen-Mayonnaise essen. Woher ich das so genau weiß? Na, ich hab’s getestet. Verkostet und für gut befunden. Super gut!

Daß Kerbel und Spargel so hervorragend zueinander passen, war mir auch nicht bewußt, bis wir vor ein paar Wochen zu einem Kochnachmittag bei einem lieben Kollegen verabredet waren. Der Mann ist gelernter Koch und kennt sich aus. Vor allem schreckt er auch nicht davor zurück, eine Bande Dilettanten wie uns zum Kochen in seine Küche einzuladen. (Chapeau!) Fünf Gänge haben wir gemeinsam gezaubert von der Vorspeise bis zum Nachtisch und waren von nachmittags um drei bis abend um halb zehn gut und lecker beschäftigt. Die Idee finde ich total klasse: Jeder bringt ein oder zwei Zutaten mit, ohne sich vorher großartig mit den anderen darüber abzustimmen. Und dann, wenn die Einkaufstaschen geleert werden, wird quasi erst am Herd spontan beschlossen, was es zu Essen gibt – also, was man aus den Zutaten macht.

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Spätsommerglück {Laubenhausmädchens Kräutergarten}

War das nicht ein schönes Wochenende? Sonntag. Ein richtiger Sonn-Tag!

Ich habe die Sone jedenfalls genossen. Ausgiebig! Wenn das Thermometer an der Laubentür so beharrlich auf die 30-°C-Marke zustrebt – und das am 25. September! –, fällt es mir doch schwer, mich auch nur in Gedanken damit zu befassen, dass der Garten langsam winterfest gemacht werden muss. Geschweige denn, dass ich ein Werkzeug in die Hand nehme … Winter?? Pah! Die Dahlien geben ihr Bestes, sogar die Petunien in ihren Töpfen blühen noch. Da ist der Winter doch noch ganz weit weg! – Hofft das Laubenhausmädchen und freut sich über ein paar Sonnenstunden, vom Sonntag abgezweigt, im Liegestuhl. (Weil, Nachholbedarf! Absolut.)

Und falls Ihr, wie ich, noch Kräuter im Garten oder auf dem Balkon stehen habt, die nicht verwertet sind – also vielleicht getrocknet, zu Pesto und Pasten verarbeitet oder in der Tomatensauce eingekocht –, hätte ich jetzt noch ein schnelles Rezept für Euch. Ein wirklich sehr schnelles! Rezept kann man es fast nicht nennen, denn es besteht nur aus zwei simplen Zutaten: Rapsöl und frischem Estragon.

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Lieblingsfarbe: Grün {Laubenhausmädchens Kräutergarten}

Im Garten stehen ja nun doch die Zeiten beinahe schon auf Herbst. Die Dahlien blühen, die Große Fetthenne wechselt die Blütenfarbe wie jedes Jahr im Spätsommer, und die Birnen sind sicher auch bald reif*. Sogar die ersten Aufräumarbeiten im Gemüsebeet und um die Stauden herum sind längst geschafft. Und die Sonne? Die tut bei all dem wohl so, als hätte es noch keinen  Sommer gegeben – hat’s ja auch nicht! Werdet Ihr sagen –, und lacht vom Himmel… Schön ist das!

Und allerhöchste Eisenbahn, fürs Grillen am Wochenende noch ein schnelles grünes Rezept mit Euch zu teilen. Denn Kräuter hatten wir in dieser Saison tatsächlich im Überfluß, die sind alle ganz wacker gewachsen und haben sich vom vielen Regen und vom Nassen kaum in die Irre führen lassen. Der Salbei zum Beispiel hat sich in den vergangenen Monaten beinahe zu einem kleinen Bäumchen entwickelt. Dabei haben wir den großen Vorrat an getrockneten Kräutern aus dem letzten Jahr nicht einmal ansatzweise aufgebraucht [klick], und ich weiß im Grunde gar nicht, wohin nun mit dem Nachschub… Frisch ins Glas vielleicht, als Pesto oder Würzpaste? Das müßte doch mit Salbei eigentlich auch gehen, dachte ich.

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Grüne Glückseligkeit. – Sträußchen!

Karneval? Kräuterernte! – Hier hatte ich Euch ja im Frühjahr schon von meinem kleinen Kräutergarten berichtet. So lange hin erschien es mir zu der Zeit noch, bis ich das erste Mal würde ernten können… April war’s wohl und noch recht frisch.

Die Verjüngungskur haben die Pflanzen jedenfalls gut vertragen, und auch das Fahrstuhlwetter der letzten Wochen – heiß oder kalt, sonnig und trocken oder dunkel und total verregnet – scheint ihnen nicht viel auszumachen. (Wie auch immer sie das schaffen, ich kann mich nur noch wundern. Dieser Tage ja schon wieder: ein „stabiles Regenband“ über Nordrhein-Westfalen. Sagt’s doch, wie es ist, liebe Wetterleute: Es hört erst gar nicht auf zu regnen! – Kleingärtners Nerven liegen blank.)

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