Ich gehe in meinen Garten und ernte – Hokkaido {#ausmeinemgarten}

Liebe Leute, die Ernteparty startet in die Herbst- und Winterrunde! Laubenhausmädchens erste Blogparade läuft immer noch, und ich lade Euch alle herzlich ein, weiterhin ordentlich mitzumachen. Ihr habt ’n Garten oder baut auf dem Balkon oder auf der Terrasse allerlei Erntebares an? Auf der Fensterbank stehen die Kräutertöpfchen? Ihr kennt jemanden, der jemanden kennt, der einen Schrebergarten hat und Euch gelegentlich an seiner Ernte teilhaben läßt? Gilt alles! Haut Eure liebsten Rezepte raus, wir legen ein gemeinsames virtuelles Kochbuch an, unter dem Hashtag #ausmeinemgarten. Wer keinen Blog hat, schreibt gern in die Kommentare. Alle anderen – und ich hoffe sehr, wir werden immer noch mehr! – schicken mir einfach einen Link zu ihrem Beitrag per E-Mail und ich sammele alle Rezepte hier. So entsteht dann hoffentlich im Laufe der kommenden Wochen und Monate eine lange, lange Liste – ein Dutzend (!!) wunderbare Rezepte sinds schon Stand heute. Das freut mich wirklich so sehr! Aber die Parade soll mit dem Ende der Erntezeit erst schließen, Ihr habt also noch Zeit bis zum Grünkohl. In diesem Post und in meiner Sidebar findet Ihr ein Bild, das Ihr gerne auch in Euren Blogposts verwenden könnt. Ich habe es gerade erst aktualisiert – ein wenig passend zur Jahreszeit.

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Klassentreffen auf dem Kaldenhof – das Gartenbloggertreffen 2017

Heimlich ist es wohl doch Herbst geworden? Wie das wieder passieren konnte! Keine Ahnung. Das hatte ich ehrlich gesagt so auf gar keinen Fall gebucht. – Ihr? Bestimmt nicht, oder. Vielleicht tröstet’s, dass ich Euch immerhin auf eine kleine Zeitreise zurück in den Sommer mitnehmen kann! Wir fahren auch gar nicht so weit. Eine Stunde vielleicht, etwas mehr, nur von Bochum nach Münster. Wir bleiben im selben Jahr (2017) und gehen so ungefähr sechs schnelle Wochen zurück: bis in den August. Wärmer war’s da in der Tat und beinahe sonnig. Eure Gummistiefel könnt Ihr also zu Hause lassen, und die warme Jacke auch. Turnschuh‘ reichen. Wir sind allerdings den ganzen Tag draußen, also: Sonnencreme wär‘ gut. Sonnencreme und gute Laune.

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Neues vom Rosenkohl {Laubenhausmädchens Gemüsegarten}

Oder auch: zwei Fliegen mit einer Klappe.

Diese Rosenkohlsache ist ja schon auch ein bißchen aufregend, das kann ich Euch sagen. Immer komm‘ ich bang in’n Garten und denk‘ mir, hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich! Hoffentlich waren die Schnecken nicht dran, hoffentlich bleiben die Fliegen weg. Und kommen jetzt etwa noch die bösen Schmetterlingsraupen ums Eck? Hoffentlich nicht. (Kohlweißling und so, in groß oder in klein zu haben und sehr gefräßig. Am Kohlrabi waren sie tatsächlich dran und haben die Blätter zum Teil komplett abgenagt, die blöden Viecher. Wie passend, daß die Knollen inzwischen groß genug waren, daß wir sie ernten konnten. Mußten. Das rettet!)

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Ich gehe in meinen Garten und ernte – Johannisbeeren {#ausmeinemgarten}

Liebe Leute! Ich bin ein bißchen aufgeregt … Ich möchte Euch nämlich gern einladen. Zur großen Ernteparty, den ganzen Sommer lang bis in den Herbst hinein. Laubenhausmädchens erste Blogparade soll das werden, und ich lade Euch alle herzlich ein, ordentlich mitzumachen. Ihr habt ’n Garten oder baut auf dem Balkon oder auf der Terrasse allerlei Erntebares an? Auf der Fensterbank stehen die Kräutertöpfchen? Gilt alles! Haut Eure liebsten Rezepte raus, wir legen ein gemeinsames virtuelles Kochbuch an, unter dem Hashtag #ausmeinemgarten. Wer keinen Blog hat, schreibt gern in die Kommentare. Alle anderen – und ich hoffe sehr, wir werden viele! – schicken mir einfach einen Link zu ihrem Beitrag per E-Mail und ich sammele sie hier an dieser Stelle, in diesem Post. So entsteht dann hoffentlich im Laufe der kommenden Wochen und Monate eine lange, lange Liste. Die Parade soll mit dem Ende der Erntezeit erst schließen, Ihr habt also Zeit bis zum Grünkohl! In diesem Post und in meiner Sidebar findet Ihr ein Bild (ein sehr sommerliches, zugegebenermaßen, vielleicht tausche ich es im Herbst auch noch mal aus), das Ihr gerne auch in Euren Blogposts verwenden könnt. Ich bin gespannt, was jetzt passiert! Und freu mich drauf.

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Voll Kohl, ey {Laubenhausmädchens Gemüsegarten}

Ich mach‘ ja selten was nach Lehrbuch im Garten. Meistens läuft das eher so nach dem Motto, „Oh, das sieht aber schön aus, das probier‘ ich mal!“ Oder, „Hm, lecker! Das will ich wohl auch …“ So passierte es dann zum Beispiel, daß ich in meiner ersten Saison als Schrebergärtnerin vor fünf Jahren nur durch Versuche herausfand, daß Hortensien die pralle Sonne einer Südterrasse partout nicht vertragen. Die, die ich angeschafft hatte, weigerte sich standhaft zu blühen, und tat das auch erst wieder, als sie auf der Ostseite der Laube eine neue Heimat fand. Ah, Halbschatten, okay. Na gut!

Manche Ernte ist auch schon eher dürftig ausgefallen, weil ich vergaß zu gießen und regelmäßig zu düngen oder weil ich die Schere zu radikal angesetzt hatte. (Oder weil die Schnecken sich nicht aufhalten ließen.) Brombeeren tragen am zweijährigen Holz? Dann sollte ich sie vielleicht nicht in jedem Herbst wieder auf Stumpf und Stiel zurückschneiden! (So halte ich das mit meinen Himbeeren, die folgerichtig immer erst im Herbst tragen. Brombeeren lassen sich aber offenbar nicht umerziehen.) – Man lernt doch nie aus. Es ist ja auch nicht so, daß ich nicht massenweise Literatur und Ratgeber zu Hause hätte. Der Gartenfreund (das monatlich erscheinende Verbandsblatt der Kleingärtner in Nordrhein-Westfalen) wird bei uns ohnehin archiviert. Und so wie ich Kochrezepte horte (Ihr wißt, das Eichhörnchen-Problem!), sammele ich auch alles Gartenzeitschriftliche, das mir irgendwie relevant erscheint, und schaue immer wieder nach Büchern. Ich gucke da nur so selten rein! Das gebe ich zu.

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Rein ins Gemüse, raus aus’m Gemüse {Das waren die Eisheiligen dieses Jahr}

Merke: An Regentagen hat die Kleingärtnerin Zeit zu bloggen.

„Haben wir ein Glück, daß wir so faul sind!“, sagte der Freund vor einer Weile zu mir. Na, faul sind wir ja nicht, habe ich da geantwortet. Wir hatten doch bloß Pech mit dem Wetter! Gefangen in der ewigen Eiszeit, so fühlte sich das an. Ging’s Euch auch so? Die sonnigen Tage waren rar, und die strumpflos glücklichen erst recht. (Ihr müßt wissen: ohne Strümpfe in Sommerschuhen, das ist mein Liebstes, und am allerliebsten wär’s mir wohl, ich könnte von Anfang April bis Ende November strumpflos gehen … Damit ist’s wohl Essig dieses Jahr. – Fast bis Ende Mai mußte ich warten!) Und dann kamen die frostigen Nächte im April und mit ihnen die Schäden am Obst. An der Kirsche sind so viele Blüten verfroren und am Birnbaum wohl auch. Das ist sehr ärgerlich – ich hatte mich schon so auf die Marmelade gefreut! –, aber so ist wohl das Gärtnerleben, da kann man nicht viel machen. Außer: Wenigstens das Gemüse warmhalten!

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Wie ich mir den Sommer ins Haus hole

Ihr fragt Euch bestimmt: Juckts die gar nicht in den Fingern? Daß sie wieder in der Erde wühlen und im Garten werken kann? Doch, schon. – Ja, sicher tut es das! Eben erst Erde unter den Nägeln gehabt (mit Handschuhen arbeite ich nicht so gern), da die Aufräumarbeiten ja längst laufen. Der Frühjahrsputz im Garten ist im Gange, so es das Wetter und die Temperaturen wohl erlauben. Da muß man dann eben dem Nieselregen ab und zu ein Schnippchen schlagen und wie heute nachmittag mit der Kaffeetasse unterm Laubenvordach sitzen und warten … Sonntags nur leise Arbeiten, das Laub aus den Beeten holen, das bis vor kurzem noch als Kälteschutz dienen sollte, an den Stauden Verblühtes und Verbrauchtes, am Frauenmantel – und davon haben wir viel! – die braungewordenen Blätter abschneiden: Da gibts jetzt schon eine ganze Menge zu tun. Den ersten Löwenzahn mußt‘ ich schon loswerden! Und bis zum Gemüsebeet sind wir noch gar nicht vorgedrungen, das auch noch hübsch gemacht werden soll. Das kann aber nun wirklich noch ein bißchen warten, denke ich. – Da ist ja noch die Berberitzenhecke, die jetzt doch ganz abgeräumt wird, weil sie uns mit ihren ewigen Stacheln so nervt: laute Arbeiten nur unter der Woche und mit großer Unterstützung der Obleute aus dem Schrebergartenverein, die einen Motorsägenführerschein haben. Und das entsprechende Gerät. Danke, Männer! (Muß man ja mal sagen.)

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Rückblick? – Ausblick!

2017. Neue Saison, neues Glück. 14. Januar, draußen: Schneeregen. Alles andere als Gartenwetter. Vor meinem geistigen Auge sehe ich knackigen Salat, knallgrüne Erbsen, köstliche kleine Gurken … Kirschblüten, Heidelbeerknospen … Tomaten! Auf jeden Fall Tomaten. Es heißt ja immer, Geduld sei unter Gärtnern die meistgefragte Tugend. Aber wie lange muß ich denn noch auf den Frühling warten? (– Ernsthaft. Wie lange noch? Hätte ich mir mal doch ’n Abreißkalender gebastelt.)

Diese Frage stelle ich mir jedes Jahr um diese Zeit. Im Kopf habe ich die Beetbelegung im Gemüsegarten dann längst geplant. Dafür brauche ich doch keine Zeichnung! Denke ich. Ich weiß doch noch, wo im letzten Jahr die Kartoffeln standen … (Oder? Ja, na klar. Da.) Ich weiß auch, wo im Staudenbeet vorn an der Laube ich im Frühjahr noch Sonnenhut pflanzen will. Viel mehr Sonnenhut. Daß wir dringend ein Insektenhotel im Garten brauchen, weiß ich auch. Daß den Himbeeren ein ordentliches Gerüst guttun würde … Projekte, Projekte. Mit Rückblicken halte ich mich gar nicht länger auf. Außer vielleicht in Form von guten Vorsätzen für das neue Gartenjahr, in aller Kürze. Salat zum Beispiel. Salat nur noch im Hochbeet oder in mit Stacheldraht mehrfach gesicherten erhöht aufgestellten, ordentlich bewandeten Kisten. Einfache Blumenkästen sind zu viel flach. Ich meine, die Schnecken können ja gerne ein bißchen was kriegen – aber nicht alles. Dieses Jahr würde ich doch gern auch mal selbst von meinem Pflücksalat und meinem Rucola essen. Oder von den Endivien. (Ja ja, selbst schuld, ich weiß. Wir hatten ja sogar extra so einen kleinen Schneckenzaun ums Beet gespannt, aber das hat die Viecher nicht abgehalten. Im Gegenteil. Die Sache mit dem Kupfer und dem Schrecken ist vielleicht doch nur ein Mythos?) Zweiter Vorsatz: Tomaten häufiger düngen, Blütenendfäule vermeiden. Dritter: Zwischen den Dahlien NICHT wieder mulchen. Auf gar keinen Fall. Rasenschnitt ist für Schnecken die reinste Beschleunigungsspur. Das ist eine Erkenntnis, für die ich im letzen Jahr teuer bezahlt habe, mit abgenagten Blütenköpfen nämlich und mit Pflanzen, die am Ende wieder gar nicht mehr gewachsen sind. Obwohl ich meine Dahlien doch extra vorgezogen hatte, um ihnen einen Vorsprung zu verschaffen. Und in Schneckenringe gesetzt! (War mir sehr unangenehm – habe ich Euch gar nicht erzählt.) Vierter: Immer einen Vorrat geeignete Schraubdeckelgläser vorhalten. Wenn alle Beeren auf einmal reifen, kann man gar nicht schnell genug spülen. Und einkochen.

Das ist doch übersichtlich, oder? Laubenhausmädchens Gartenvorsätze. Der fünfte: Vielleicht kommen wir ja dieses Jahr dazu, die Laube ein bisschen ordentlicher zu halten. Für die olle Eckbank wollte ich doch schon immer mal ein paar schöne Kissen beschaffen. Über die Sache mit dem Jäten und so brauchen wir gar nicht reden …

Jedenfalls kombiniere ich jedes Jahr wieder gern altbewährtes Lieblingsgemüse mit Neuem. Keine Saison also ohne  Erbsen, ohne Bohnen, ein paar Kartoffelpflanzen, Zucchini, Tomaten. Gurken! Was war das für ein Fest im letzten Sommer, die ersten geschmorten Gurken aus eigener Ernte zu essen. Die müssen also ganz unbedingt wieder her! Radieschen, Küchenkräuter … eigentlich ist das doch alles schon wieder viel zu viel dafür, daß unser Gemüsebeet kaum 20 Quadratmeter hat.

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