Zweimal Sommer: Kräutersalz und Minzzucker selbstgemacht {Geschenke aus Laubenhausmädchens Küche}

Während alle anderen längst vom Herbst schwärmen, versuche ich, den Sommer mit allen Mitteln festzuhalten. Das ist jedes Jahr das gleiche. Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem ich wieder Strümpfe anziehen muss, an dem alle Himbeeren geerntet und die letzten Tomaten von den Sträuchern gepflückt sind. Nicht immer treten diese drei Ereignisse zeitgleich auf, das eine oder andere lässt sich zu meinem Glück manchmal auch ein kleines bißchen hinauszögern. (Die Himbeeren halten ja bei günstigem Wetter oft noch bis November durch – da akzeptiere ich dann notgedrungen auch die Strumpftemperaturen.)

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Spekuliere: Spekulatius {Geschenke aus Laubenhausmädchens Küche}

Ich gestehe: Auf Spekulatius spekuliere ich vor Weihnachten jedes Mal. Ich beneide auch unsere Nachbarn im Westen, daß sie ihr Spekuloos zwölf Monate im Jahr essen können. Zu Hause gilt ja für mich eisern die Regel „kein Weihnachtsgebäck vor dem ersten Advent“, aber wenn ich in Holland bin? Ist es ja kein Weihnachtsgebäck mehr, sondern ein stinknormaler Keks. Ha, ausgetrickst! So läuft das nämlich. (Die Geschichte zur eisernen Regel? Ist rasch erzählt. Es begab sich aber zu der Zeit, als ich Austauschstudentin in den USA war, meine Mutter mir vor Weihnachten ein Lebkuchenpaket von Zuhause schickte und alle um mich herum wahnsinnig wurden, weil ich mich weigerte, das besagte Paket vor dem ersten Advent zu öffnen. Das ist jetzt bald 20 Jahre her. Ein Lebkuchenpaket trudelt immer noch jedes Jahr bei mir ein, und so hat sich auch die Tradition erhalten, Weihnachtssüßigkeiten nicht vor einem bestimmten Datum in Anbruch zu nehmen. Versteht sich!)

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