Beerenzeit, schönste Zeit {Stachelbeerguglhupf}

Sommer ist, wenn die Beeren reifen. Oder? Das findet Ihr doch auch. Sagt ja! Als erste sind die Roten Johannisbeeren dran, die mit ihrer leuchtenden Farbe und dem köstlich süß-herben Geschmack zuverlässig das Startsignal zum allgemeinen Beerenreigen geben. Die Stachelbeeren folgen auf dem Fuße. Und dann wird gepflückt und gepflückt und gepflückt, daß sich die Ernteschüsseln biegen.

Pfundweise tragen wir die Beute nach Hause. Dunkelrot, fast schon violett sind die Stachelbeeren. So schmecken sie mir nämlich am besten. Frisch vom Strauch und noch sonnenwarm, einfach so zwischendurch. Oder zu Marmelade und Gelee gekocht. Oder im Kuchen!

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Der Grinch in mir oder warum ich einen Stollen-Guglhupf buk {Rezeptesammlung}

Ehrlich gesagt: Es ist jedes Jahr das gleiche. Mit Weihnachten steh‘ ich auf Kriegsfuß. E-Mails an die wöchentliche Kochrunde mit Freunden, in der ausgiebig die Idee verhandelt wird, gemeinsam einen Gänsebraten mit Rotkohlgemüse und Klößen zuzubereiten, unterschreibe ich mit Grinchziska. Die Dahlien im Garten haben schließlich im November noch geblüht! Nicht mehr allzu üppig zwar, aber es waren doch noch einige Knospen dran. Da ist es meiner Meinung nach viel zu viel zu früh für diese Art Festtagsessen … Überhaupt hing ich ja im Garten total hinterher. Die Himbeersträucher habe ich vor vierzehn Tagen erst eingekürzt, wochenlang war das Laub auf dem Rasen nicht aufgesammelt und die Geranien standen auch noch lange draußen. – Mit anderen Worten: Weihnachten kann mir gut und gern gestohlen bleiben! In den letzten Jahren habe ich ja die Theorie entwickelt, daß ich alle diese Arbeiten nicht nur deshalb so lange wie möglich vor mir herschiebe, weil das Wetter oft so schlecht ist und ich dann auf eine Regenpause am Wochenende warte. Ich glaube, ich möchte einfach nicht, daß die Gartensaison überhaupt endet. Daß es draußen dunkel und kalt und naß ist und daß die Tage zu kurz sind, um sich lange im Garten aufzuhalten. Nein, das möchte ich wirklich nicht!

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Was, schon zwei? {Bloggeburtstag}

Im Februar ist Geburtstag. Bloggeburtstag! Schon der zweite. Und ich hätt’s doch beinahe verpennt. – Schon wieder ein Jahr rum? Das kann nicht sein. Aber ja, doch. Im Februar 2015 bin ich mit dem Laubenhausmädchen und einer Handvoll Tomatensamen in die Gartensaison gestartet. Im letzten Jahr saß ich um ungefähr dieselbe Zeit am Rechner und war doch recht verdattert über alles das, was mir in meinem ersten Jahr als Bloggerin so wiederfahren war. Hier könnt Ihr das nachlesen, wenn Ihr mögt.

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Tomatenbrot? Tomatenkuchen!

Guten Freunden bringt man ein Küchlein. Oder wie war das noch? – So ähnlich. Ich hab‘ jedenfalls eins im Gepäck heute: ein Rezept zumindest für einen ganz herzhaften Hupf. Laubenhausmädchens neueste Marotte nämlich: nur noch Guglhupfe. Hüpfer. Fragt mich warum, ich finde einfach diese Form so schön, ich kann nichts dafür! Eine andere kommt mir nicht in den Ofen. Und ich nutze jede Gelegenheit, wie neulich sonntags, als wir bei Freunden eingeladen waren und zu frisch gebackenen Waffeln – mit heißen Kirschen und Sahne, versteht sich –  noch Deftiges auf den Tisch kommen sollte. Bergische Kaffeetafel, an den Niederrhein verlegt.

Das Laubenhausmädchen wälzte also Rezepte* und ließ sich zu einem Guglhupf mit Pesto inspirieren. Beste Gelegenheit, den neu gewonnenen Pürierstab testweise in Schwung zu bringen, das auch noch! Und ich kann sagen: funktioniert ganz wunderbar. (Im Januar war ich doch bei der lieben Tine von Pottlecker zur Kenwood-Küchenparty eingeladen. Riesenspaß – und abgestaubt. Also: gewonnen.) Was nicht ganz so gut gegangen ist – der Hefeteig, der Hefeteig. Ob ich das noch lerne? 42 gr Frisch-Hefe auf 400 gr Mehl sind vielleicht doch etwas viel… Aber es stand ja so im Rezept, ich schwör! Heute würde ich sagen: lieber weniger.

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Süß ins neue Jahr. Silvesterhupf

Ist dies nun das letzte Rezept im alten Jahr? Oder das erste im neuen? Vielleicht beides. Backen wollte ich jedenfalls für Silvester. Wir haben mit Freunden gefeiert wie in jedem Jahr, und fürs Partybuffet brachten alle was mit. Potluck! – Topfglück, irgendwie passend. Was das neue Jahr bringen wird, wissen wir ja heute auch noch nicht. Am zweiten Tag? Ich alter Topfgucker hoffe natürlich nur auf Gutes. Und auf mehr Gelassenheit. Mehr Gelassenheit wünsche ich mir wirklich. (Einziger guter Vorsatz. Das möchte ich üben.)

Unsere Gastgeberin steht jedenfalls unglaublich auf Süßes. Und ich: Steh‘ total auf die Guglhupf-Form, die ich zu Weihnachten geschenkt kriegte. Neues muß ja immer gleich ausprobiert werden. Also: ein Silvesterhupf! (Hupf, hupf ins neue Jahr.) Ein Backbuch war Teil des Geschenks*, so daß ich nach einem Rezept gar nicht lange suchen mußte.

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