Take On Me {Blind-Date Edition #8}

Was kommt dabei heraus, wenn sich 11 BloggerInnen zu einem festlegten Song Gedanken machen und die entstandenen Beiträge zeitgleich ins Internet stellen? Unter dem Motto „Take On Me“ hat jede/r von uns einen Beitrag zu dem gleichnamigen Song von a-ha geschrieben.

Wir wissen nicht, was die anderen geschrieben haben, es gab keine inhaltliche Abstimmung und wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis!

Mit dabei sind: Gartenbaukunst, Beetkultur, Der Hagenberg, thebohoshack, Cardamonchai, Garteninspektor, Faun & Farn, Ein Stück Arbeit, WirGartenkinder, Berlingarten und das Laubenhausmädchen.

Viel Spaß beim Lesen!

Take on me /
Take on me / Take me on /
Take on me / I’ll be gone /
In a day or two …

… flötete der Bambus, als ich im vergangenen Herbst begann, ihm mit Spitzhacke und Wurzelspaten zu Leibe zu rücken. – Flötete er tatsächlich? – Nein. Er flötete natürlich nicht! Der Bambus flötete nicht. Wie auch? Das kann er ja gar nicht. Dafür konnte man mich aber das ein oder andere mal umso lauter durch den ganzen Garten fluchen hören, während ich an seinen störrischen Wurzeln zerrte und zog und wie wild auf sie einhackte … In ein bis zwei Tagen ging die ganze Sache ohnehin nicht über die Bühne. Eher so in ein, zwei Wochen – wenn man alle Samstage und Sonntage zwischen Oktober 2020 und März 2021 zusammenzählt, die ich auf unserer kleinen Plantage verbracht habe? Da kam schon ganz schön was bei ‚rum.

Erstaunlich! Denn eigentlich ist Geduld so gar nicht meine Stärke. Das war es noch nie. Und daß ich mich mit so viel Ausdauer einer einzigen Gartenaufgabe widmen würde? Freiwillig? Als ich klein war, wäre das undenkbar gewesen.

We’re talking away /
I don’t know what / I’m to say /
I say it anyway

Eine meiner frühesten Gartenerinnerungen wird in der Familie gern ungefähr so nacherzählt: Im Sommer stellte ich mir wohl ganz gern mal die kleine Fußbank aus dem Kinderzimmer an den Gartenzaun, postierte mich fest auf meinem Aussichtspunkt und quasselte der armen Nachbarin erst ein Kotlett ans Ohr und dann eine Klinke ans Knie.

Ich weiß bis heute nicht, wie die das fand. Aber ich weiß noch, daß sie Frau Olle hieß, eine in meinen Kinderaugen riesige, dunkel umrandete Brille trug und natürlich, denn wir befinden uns zeitlich so ungefähr in den frühen Neunzehnhundertachtziger Jahren, eine ordentlich gelegte Dauerwelle. Jedenfalls sehe ich immer einen Lockenkopf vor mir, wenn ich mich an diese Szene erinnere. Ich vermute, daß es auf der anderen Seite des Gartenzauns Dinge gab, die ich aus dem Garten meiner Eltern nicht kannte, und daß ich deshalb schlichtweg neugierig war. Oder ich war einfach ein sehr kommunikatives Kind, das mag auch sein. Älter als vier kann ich da jedenfalls nicht gewesen sein.

Woran ich mich auch erinnere, weil es davon Bilder gibt, ist, daß ich schon früh gern mitten in der Kallermatsche saß (so nannten wir den nassen, pfützigen Sand) und mit Förmchen um mich warf, und daß wir manchmal, wenn Besuch da war, Bollerwagenrennen veranstalteten. Der Rasen war nämlich abschüssig, da konnte man wohl ganz wunderbar mit seinem Gefährt von der Terrasse aus starten.

So needless to say/
I’m odds and ends/
I’ll be stumbling away

Als ich fünf war, zogen wir um. Nicht sehr weit zum Glück, im Prinzip nur ein paar Straßen weiter. Im neuen Garten meiner Eltern interessierten mich zunächst hauptsächlich die Erdhaufen, die von den Bauarbeiten übrig geblieben waren. Da konnte man sich nämlich so wunderbar herunterollen lassen! Wie oft wir da wieder raufgekraxelt sind … Das war viel besser als Bollerwagenrennen. Ich weiß noch, daß mir das einen Heidenspaß gemacht hat. Und woran ich mich noch dunkel erinnern kann: ein Sommergewitter mit heftigen Niederschlägen, das irgendwie über uns hereinbrach. Wir waren alle draußen und ließen uns nass regnen (meine Schwester und ich jedenfalls), und mein Vater fürchtete um die frisch eingesäten Rasensamen, die nun davonzuschwimmen drohten. Vielleicht wurde sogar nachgesät? Das weiß ich tatsächlich nicht mehr. Trotzdem muss ich immer an diesen Moment denken, wenn mir der Geruch von Sommerregen und von sonnenwarmen Terrassensteinen aufsteigender Feuchtigkeit begegnet.

Auch da war ich noch nicht bereit, Sandkasten und Schaukel gegen Jäter, Hacke und Schaufel zu tauschen. Schaufeln nahm ich nur in die Hand, um in der Matsche zu buddeln oder Straßen und Tunnel für die Matchboxautos zu bauen, die mit nach draußen durften. Für uns Kinder gab es ein Holzhäuschen im Garten, in dem wir spielen konnten. Das hatte mein Vater zusammen mit Freunden gebaut (bei denen standen die gleichen Häuschen im Garten). Wir nennen dieses Häuschen heute noch das Kinderhaus, obwohl meine Eltern es seit Jahren als Geräteschuppen nutzen.

Auf dem Nachbargrundstück gab es allerdings einen Schrebergarten. Das war natürlich eine Schau! So richtig mit Himbeersträuchern am Zaun, wo man ab und zu mal eine Beere stibizen durfte, und einem alten, korrigen Zwetschenbaum. Die Nachbarn hatten sogar ein Spargelbeet, das weiß ich noch – denn als Kind habe ich zwar gar nicht gern Spargel gegessen (wirklich nicht), aber das man so ein Beet in seinem Garten haben konnte, fand ich trotzdem sehr spannend. (Warum haben wir eigentlich kein Spargelbeet? Vermutlich, weil der Freund mir einen Vogel zeigen würde, wenn ich damit jetzt auch noch um die Ecke käme. Wir haben ja schon seit Anfang März kein funktionierendes Gemüsebeet, weil die Tiefbauarbeiten für den Abwasseranschluß immer noch nicht abgeschlossen sind … Jetzt ratet, wo gegraben wurde? Richtig, einmal längs und quer durch unser Gemüsebeet. Es ist zum Haareraufen!)

Woran ich mich übrigens auch erinnere, ist der Garten meiner Großeltern. Mein Opa, wie er mit seinem Handrasenmäher von Gardena von einem Ende des Rasens zum anderen und gleich wieder zurück wanderte. Wwrrrm, wwrrrm, Reihe für Reihe. Reihe für Reihe… (Der erste Rasenmäher, den der Freund und ich für unseren Schrebergarten anschafften, war natürlich ein Handrasenmäher von Gardena. Mit dem Geräusch, das er von sich gab, verband ich viele Erinnerungen. Die Blasen an den Händen vom Über-die-Wiese-Schieben brachten mich dann allerdings eines Tages doch dazu, der Anschaffung und dem Gebrauch eines Elektro-Rasenmähers zuzustimmen.)

Aus dem Garten meiner Großeltern habe ich auch meine Kirschenliebe mitgenommen. Es gab dort eine große, alte Süßkirsche, jedenfalls erschien mir dieser Baum als Kind riesig. Zur Kirschenzeit hing er regelmäßig voller Früchte, und was wir nicht gleich essen konnten – nachmittags beim Hausaufgabenmachen oder Briefeschreiben an Brieffreundinnen –, fror meine Mutter ein. Dann gab es im Winter Kirschkompott zum Nachtisch. Das war für mich ein Fest!

Take on me /
Take on me / Take me on /
Take on me

Ihr seht: in Gärten war ich gern als Kind. Bloß an Gartenarbeit kann ich mich wirklich nicht erinnern … Heute bin ich trotzdem so wie meine Eltern. Ich wühle ständig in irgendeiner Erde, fluche übers Unkraut und liebe Dahlien sehr, ernte zu viele Zucchini – und bringe mir gern als Andenken von überallher schöne oder nützliche Dinge für den Garten mit. (Da könnt‘ ich erst Geschichten erzählen! Manmanman.) Wie das so gekommen ist? Ich vermute, der Apfel fällt eben doch nicht weit vom Stamm. Oder das Universum hat es einfach gut mit mir gemeint, wer weiß das schon? Ich bin jedenfalls froh, daß es so gekommen ist.

For the record: Ich kann mich erinnern, daß „Take on me“ in den 1980ern ein großer Hit war. Und ich weiß auch, daß im Kinderzimmer mindestens einer Schulfreundin Poster von Morten Harket an der Wand hingen … Ich meine aber, daß ich den Gittaristen der Band im Prinzip viel interessanter fand als Morten. Wenn ich jetzt noch sagen könnte, wie der hieß?? – Das weiß ich wirklich nicht mehr. Ich gebe zu: Bei mir hingen halt schon immer Poster von John, Paul, George und Ringo an der Wand! (Die gab’s ja damals auch in der Bravo.)

 

 

Frühling wird’s {Tagliatelle mit Erbsensprossenpesto}

Freut Ihr Euch auch so sehr, daß die Tage endlich wieder länger werden? Daß die Frühlingsonne mit voller Kraft voraus strahlt? Daß der Schnee geschmolzen und nach Feierabend noch genug Zeit – und Licht! Licht!! – ist, im Garten zu verschwinden? Daß die KrokusseKrokanten blühen, und die Schneeglöcken, und die Narzissen auch? Und überhaupt? Zuletzt habe ich beim Aufräumen der Beete zwischen den Rosen die ersten zarten Sternhyazinthenblüten entdeckt. Das war erstmal ein Fest! Is‘ alles so schön bunt hier … Und so, so wunderbar.

Endlich kommt also der Frühling! Und ehrlich gesagt: Selten hab‘ ich so darauf gewartet wie in diesem Jahr. Der Winter schien mir ein paar Monate zu lang und die Tage im Homeoffice auch. Laaaang und länger … Zu lang! Könnt‘ Ihr Euch vorstellen, oder? Als nach dem großen Schneechaos plötzlich das T-Shirt-Wetter über uns hereinbrach, gab es daher kein Halten mehr. Das Thermometer an der Laubentür zeigte unglaubliche 20 Grad, wir holten die Stühle und die Polster raus, aßen Mamorkuchen und ließen den Bambus mal für’n Momentchen einfach Bambus sein. (Erzählte ich davon? Nein? Doch? Oohhh! Es ist eine un-endliche Geschichte … Der olle, olle Bambus, von dem niemand mehr sagen kann, wie er überhaupt auf unsere Parzelle kam, und der sich so total unbemerkt zwischen den alten, verwachsenen Rhododendronbüschen im vorderen Staudenbeet breit gemacht hat? Ich schätze mal, so zwei bis drei Nachmittage mit der Spitzhacke noch, dann haben wir die ca. 15 Quadratmeter Beetfläche einmal ganz um- und alle Wurzeln ausgegraben. Toitoitoi! Klopf auf Holz.)

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Daheim bei Zwiebeltreters. Bei andern übern Zaun geguckt {Laubenhausmädchen verreist}

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Habt Ihr Lust auf einen kleinen Ausflug? Na also, dann schnallt Euch mal fix die festen Schuh‘ unter! Ich habe mir nämlich überlegt – Jahresrückblicke sind doch so 2020… Da entführ‘ ich Euch in diesem saukalten, tristen, grau-in-grauen Januar doch viel lieber an einen meiner Herzensorte.

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Novemberfrühling in Laubenhausmädchens Garten

Wann habe ich Euch eigentlich das letzte Mal Bilder aus dem Garten gezeigt? Ihr wisst’s auch nicht so genau, sagt Ihr? Na also – dann wird’s ja höchste Zeit, daran etwas zu ändern. (Ich kann mich nämlich auch nicht erinnern.)

Kommt Ihr mit auf einen kleinen Rundgang? Am vergangenen Wochenende habe ich mir endlich mal wieder den Fotoapparat geschnappt und ein paar Schnappschüsse aufgenommen. Bei dem wunderbarsten Herbstwetter! Das musste man doch ausnutzen. War’s bei Euch dieser Tage auch so sonnig und warm? Hier hat das Thermometer an der Laube tatsächlich um die 20 °C angezeigt und wir saßen im T-Shirt auf der Terrasse. Ziemlich verrückt – für Anfang November!

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Herbstzeit, Birnenzeit {Versunkener Birnenkuchen}

Erinnert Ihr Euch noch, daß ich Euch vor meinem Urlaub im September ein Kuchenrezept versprach? Vier Wochen ist das nun schon wieder her…  Kurz bevor wir fahren wollten war das, ich weiß es genau.

Im Geiste war ich längst beim Taschepacken und pflückte dann doch erst noch gefühlte drei Tonnen reife Birnen. – Ganz so viel war’s natürlich in Wahrheit nicht, aber der Marmeladenvorrat* im Vorratsschrank zeugt schon von einer ansehnlichen Ernte. Fünf Kilo waren das bestimmt! Mindestens. Wenn Ihr meine Arme fragt… Und die lieben Nachbarn im Garten bekamen zusätzlich Anweisung, den Baum in unserer Abwesenheit bitte sehr komplett leer zu pflücken, denn es saß noch eine schöne Menge Früchte dran, als wir uns auf den Weg machten. (Fast haben sie’s auch geschafft, die Guten.)

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Zweite Hilfe in Sachen Zucchini-Ernte {Gefüllte Zucchini}

Was tun, wenn die Zucchini viel zu groß werden? Ganz einfach. Füllen! Füllen und im Ofen backen oder auf dem Grill – naja, grillen.

Die gegrillten Zucchini, die ich vor Jahr und Tag einmal im Urlaub auf Kreta aß und so köstlich fand, kamen mir jedenfalls in den Sinn, als ich neulich beschloß, gefüllte Zucchini für uns zu machen. (Im Mai 2006 war das … So lange her! Ich war zwei Wochen allein unterwegs und wohnte in einem kleinen Hotel in der Nähe von Kolymbari. Zum Abendessen wurden die Hotelgäste jeden Tag in die Taverne nebenan geschickt, in der sich die Dorfbewohner trafen. Allabendlich Jubel, Trubel, Raki und wunderbares kretisches Essen, von dem ich heute noch manchmal träume. Das war sooo schön!)

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Erste Hilfe in Sachen Zucchini-Ernte {Schnelle Blätterteig-Zucchini-Tarte}

Na, könnt Ihr noch? Oder habt Ihr sie schon satt? Die Zucchini, mein‘ ich. Was denn sonst. Um diese Jahreszeit? Wonach sollte ich sonst fragen.

Also, ich hab‘ sie noch lang nicht über, so viel ist klar. Bei uns im Garten geben die Zucchinipflanzen aber auch jetzt erst so richtig Gas. Ende Juli … Das erscheint mir recht spät. Oder? Der viele Regen der letzten Wochen fassungsloser Blick aus dem Fenster (jetzt plästert’s ja schon wieder!) hat sie merklich ausgebremst. Wer kann’s Ihnen auch verdenken? Mir hat dieses sogenannte Sommerwetter auch schon mehr als einmal ganz schön die Laune verhagelt. Im Ernst! Wenn ich nach Feierabend nicht in den Garten kann, weil’s regnet, und das gefühlt vier Wochen am Stück, werde ich echt grantig. Alle so: Hey, immerhin müsst ihr nicht gießen! Ich so: fügen Sie hier das passende Schimpfwort ein.

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Beerenzeit, schönste Zeit {Stachelbeerguglhupf}

Sommer ist, wenn die Beeren reifen. Oder? Das findet Ihr doch auch. Sagt ja! Als erste sind die Roten Johannisbeeren dran, die mit ihrer leuchtenden Farbe und dem köstlich süß-herben Geschmack zuverlässig das Startsignal zum allgemeinen Beerenreigen geben. Die Stachelbeeren folgen auf dem Fuße. Und dann wird gepflückt und gepflückt und gepflückt, daß sich die Ernteschüsseln biegen.

Pfundweise tragen wir die Beute nach Hause. Dunkelrot, fast schon violett sind die Stachelbeeren. So schmecken sie mir nämlich am besten. Frisch vom Strauch und noch sonnenwarm, einfach so zwischendurch. Oder zu Marmelade und Gelee gekocht. Oder im Kuchen!

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Glück kannst Du Dir backen {Rezeptesammlung}

Erinnert Ihr Euch noch daran, daß ich Euch vor einer ganzen Weile mal von meinem inneren Eichhörnchen erzählt habe? Dieses Rezepte hordende Eichhörnchen, das ich weiß gar nicht wo wohnt, in meinem Kopf oder in dem Daumen, der das Handy bedient oh, sieht DAS lecker aus! Das muss ich auch mal ausprobieren. Klick. Für später gespeichert. Klick! Klick, Klick! Das innere Eichhörnchen vollführt jedes Mal zehn Luftsprünge vor lauter Freude. Vielleicht hausiert es in meinem Belohnungszentrum, ich weiß es nicht. (Nur so’ne Vermutung. Ich könnte mir vorstellen, daß andere Menschen auf diese Art und Weise Dinge kaufen. Schuhe oder sowas vielleicht. Ich speichere immerhin nur Rezepte! Und ok, ich geb’s zu, gucke für mein Leben gern Koch-Videos. Koch-Videos üben eine ungeheuer beruhigende Wirkung auf mich aus. Ich könnte noch nicht mal sagen, warum. Is‘ aber so.)

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Der Feind in meinem Beet {Mit Ravioli-Rezept}

„Hast du Taleggio da?“ Wenn ein zufälliges Gespräch mit dem Koch-Kollegen am Wochenende mit genau dieser Frage beginnt, weiß ich – nu‘ muß ich improvisieren. Denn Taleggio habe ich natürlich keinen da. Reibekäse habe ich da. Und Wildkräuter aus dem Garten, die hab‘ ich auch da. Frühlingsfrisch geerntet am Tag, bevor der Schneegriesel über uns kam.

Und eigentlich wollte ich mich ja auch bloß vergewissern, daß es eine gute Idee wäre, aus Bärlauch, Wildrauke und Giersch* ein grünes Pesto zuzubereiten, damit ich es als Raviolifüllung verwenden könnte.

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