My Dear Acquaintance {Blind-Date Edition #6}

Was kommt dabei heraus, wenn sich 11 Bloggerinnen und Blogger zu einem festlegten Song Gedanken machen und die entstandenen Beiträge zeitgleich ins Internet stellen? 

Unter dem Motto „My Dear Acquaintance (A Happy New Year)“ hat jede/r von uns einen Beitrag zu dem gleichnamigen Song von Regina Spektor geschrieben. Wir wissen nicht, was die anderen geschrieben haben, es gab keine inhaltliche Abstimmung – und wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis!

Mit dabei sind diesmal Gartenbaukunst, CardamonchaiGarteneuphorie, Garteninspektor, BeetkulturDer kleine Horrorgarten
, Naturgartenideen, Rienmakäfer, Faun und Farn und das Laubenhausmädchen. Und ich kann Euch sagen: Ich freue mich sehr, Teil dieser großartigen Runde zu sein! 

Raise Your Glass / And We’ll Have a Cheer

2018 war turbulent. 2018 war schön. Aber 2018 hat unserem Garten auch ganz schön einen mitgegeben. Und der Gärtnerin sowieso! Erst diese andauernde Trockenheit und Hitze, jetzt, seit einigen Wochen, andauernde Nässe; Regen und einigermaßen milde Temperaturen. Da sollen wohl nicht nur die Osterglocken im Balkonkasten gehörig durcheinander geraten! Beinahe hätte ich im vierten Jahr sowieso immer zu wenig Zeit dafür und bäh, doofe Datenschutzgrundverordnung, wer hat eigentlich diesen ganzen Schrott erfunden? die Bloggerei ganz drangegeben. Nur meinem Trotz und (noch viel mehr) der technischen Begabung vom Freund ist es zu verdanken, daß die Laube noch geöffnet hat. Der Mann hat die Ausdauer gehabt, die mir immer fehlte, und die ganze Bude neu eingerichtet. Mein Backoffice!

Und vorne dran? Das Frontoffice? Ist doch immer noch my dear acquaintance, der Garten. Mein guter Bekannter. Ja, ich glaube, so fühlt sich das an, wenn ich im neuen Jahr das erste Mal wieder dort hin komme, die Hütte lüfte und meinen kurzen Rundgang mache, die allgemeine Lage checke. Wir müssen uns erst wieder anfreunden, der Garten und ich, haben uns ein paar Wochen nicht gesehen, voneinander erholt gewissermaßen, und doch kennt er mich gut – und ich kenne ihn.

Ich weiß, daß im Sommer der schönste Platz unterm Kirschbaum ist, wo einem die reifen Früchte auf den Kopf fallen, wenn man nicht aufpasst. Ich weiß, wo der beste Platz für Zinnien ist und wo meine Dahlien besser nicht wohnen sollten, weil der Weg für die Schnecken nie lang genug sein kann. Nach sechs Jahren weiß ich auch, welche Gemüse gut gedeihen und welche eher nicht so, man probiert ja aus, testet, verwirft und lernt dazu. Ich kenne die Schwachstellen des Gartens (die größte fängt mit G an: Giersch) und er kennt meine (zufällig auch mit G: Geduld), und trotzdem mögen wir uns. Wissen, daß wir uns aufeinander verlassen können. Mein Freund, der Garten! Darauf hail to those who we hold so dear erhebe ich mein Glas.

And a Happy New Year to All That Is Living

2019 wird anders. Oder für wie wahrscheinlich haltet Ihr’s, daß im April wieder der Sommer ausbricht? (Entschuldigung, ich bin Kleingärtnerin. Ich rede ständig übers Wetter!) Ob 2019 besser wird, darüber will ich gar nicht groß spekulieren. Was sollte das auch heißen, besser? Das alte Jahr war ja nicht schlecht. Es hat mich oft herausgefordert, aber es war nicht gerade schlecht! Wenn ich aber einen Wusch frei hätte bei der lieben Silvesterfee, würde ich ihr vielleicht sagen, wenn es nach mir ginge, könnte das neue ruhig ein bisschen weniger anstrengend werden. Vielleicht würde ich sie aber auch einfach fragen, ob sie uns beim Aufbauen des neuen Gartenzauns hilft? Das könnten wir nämlich viel eher gebrauchen.

Gute Vorsätze sind jedenfalls nicht so meine Stärke. Da fange ich lieber direkt heute mit der Gartenplanung für die neue Saison an. Ich meine, erster Januar! Kann langsam losgehen, oder? Jedenfalls wünsche ich uns allen ein frohes neues Gartenjahr und raise your glass / and we’ll have a cheer freue mich auf viele, viele blumenbunte Blogabenteuer gemeinsam mit Euch. My dear acquaintance, a happy new year. Seit nett zueinander!

Spekuliere: Spekulatius {Geschenke aus Laubenhausmädchens Küche}

Ich gestehe: Auf Spekulatius spekuliere ich vor Weihnachten jedes Mal. Ich beneide auch unsere Nachbarn im Westen, daß sie ihr Spekuloos zwölf Monate im Jahr essen können. Zu Hause gilt ja für mich eisern die Regel „kein Weihnachtsgebäck vor dem ersten Advent“, aber wenn ich in Holland bin? Ist es ja kein Weihnachtsgebäck mehr, sondern ein stinknormaler Keks. Ha, ausgetrickst! So läuft das nämlich. (Die Geschichte zur eisernen Regel? Ist rasch erzählt. Es begab sich aber zu der Zeit, als ich Austauschstudentin in den USA war, meine Mutter mir vor Weihnachten ein Lebkuchenpaket von Zuhause schickte und alle um mich herum wahnsinnig wurden, weil ich mich weigerte, das besagte Paket vor dem ersten Advent zu öffnen. Das ist jetzt bald 20 Jahre her. Ein Lebkuchenpaket trudelt immer noch jedes Jahr bei mir ein, und so hat sich auch die Tradition erhalten, Weihnachtssüßigkeiten nicht vor einem bestimmten Datum in Anbruch zu nehmen. Versteht sich!)

Eine weitere Regel im Hause Laubenhausmädchen: Weihnachtliche Mitbringsel und kleine Geschenke zu is längst vorbei, ich weiß. Aber was ist mit der Wichtelparty kurz vor Weihnachten? Und wo kommt der Nachschub her, wenn die Keksdose vor Heiligabend leergefuttert ist? Nikolaus mache ich gern selbst, wenn ich die Zeit dazu finde. Regel drei: Zeit für Festliches vertreibt den inneren Grinch und beruhigt die jahresend-gestressten Nerven. Also: war Zeitfinden angesagt! Ein Sonntag Nachmittag, um, Ihr ahnt es, Spekulatius zu backen. So gern ich diese Kekse esse, selbst gebacken hatte ich sie tatsächlich noch nie und das wollte ich ändern. Kann ja nicht so kompliziert sein? Ist es auch nicht. Man braucht noch nicht mal die typischen Modeln aus Holz, die zum Formen der Gewürz-Plätzchen verwendet werden. Ist ja ’n Knetteig, und den kann man auch ganz einfach ausstechen. Sterne, Tannen, Nikoläuse. Vierblättrige Kleeblätter. (Glück kann man schließlich immer gebrauchen!)

Zutaten für ca. 60 Stück: 500 gr Mehl, 2 (gestrichene) TL Backpulver, 100 gr Mandelblätter, 250 gr Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 (gehäufte) TL Spekulatiusgewürz, 1 Prise Salz, 2 Eier, 200 gr Butter.

Nicht vergessen: Ruhezeit für den Teig einplanen! Der kommt, wenn er fertig geknetet ist, für ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
Da der Teig später portionsweise verarbeitet wird, habe ich mir, um ihn nicht jedes Mal wieder in den Kühlschrank zurück legen und wieder herausholen zu müssen, mit einem (gefrorenen) Kühlelement beholfen. Wenn man den Teigbatzen darauf lagert, bleibt er schön kühl – und man hat kürzere Wege in der Küche. (Nicht, dass unsere so riesig wäre, aber eine Arbeitserleichterung ist es schon. Das meine ich.)
Und noch etwas: Ich habe hier anstelle von Weizen- Dinkelmehl und anstelle von weißem Zucker Rohrohrzucker verwendet.

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Backzeit (pro Blech) ca. 10 Minuten, +/-.

Und so geht’s*:

1. In einer großen Rührschüssel Mehl, Backpulver und Mandelblätter mischen. Zucker und Vanillezucker, Salz, Spektulatiusgewürz, Eier und Butter zufügen und alles zusammen zu einem glatten Teig verarbeiten: erst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen. Kneten, kneten, kneten, kneten! (Wohl dem, der eine Küchenmaschine hat. Ich träume manchmal davon. Andererseits? Wo bleibt denn dann der Spaß?)

2. Für ca. 30 Minuten kalt stellen. Siehe oben.

3. Den Teig portionsweise verarbeiten. Je eine etwas dickere Scheibe von der großen Kugel abschneiden, auf der bemehlten Arbeitsfläche  (ruhig etwas dicker) ausrollen und Plätzchen ausstechen.

4. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech bugsieren, ca. 10 Minuten backen und später auf dem Rost auskühlen lassen.

So weiter verfahren (wie in 3. und 4. beschrieben), bis der gesamte Spekulatiusteig verbraucht ist. Das Backwerk hübsch verpacken und verschenken – oder krümelmonstermäßig selbst vernaschen. In der Keksdose aufbewahrt, hält Spekulatius sicher mindestens bis nach dem Fest. Dank eines ganz uneigennützigen Selbsttests weiß ich: schmeckt umso besser, je länger er durchzieht. Die Gewürze strecken sich und machen sich mit der Zeit immer breiter. Das ist gut!

 

*Inspiration für dieses Rezept fand ich auf der Internetseite von essen&trinken. Ihr wißt schon, diese Zeitschrift. Kann man nachschlagen.

Und dann kam die Kälte. Wie wir an einem sonnigen Novembertag den Garten winterfest machten

Nicht erst einmal habe ich mich in diesem Herbst schon gefühlt wie die Grille, die vor lauter Geigespielen so ganz und gar und völlig vergessen hat, sich ein Quartier für den Winter einzurichten. Diese Kindergeschichte kennt Ihr, oder? Am Ende kommt das arme Tierchen wohl kurz vor knapp noch bei den Ameisen in der Nachbarschaft unter, die natürlich den ganzen Sommer über emsig unterwegs gewesen sind, Vorräte anlegen und so. Im Gegensatz zur Grille, der dann nur noch eines übrig bleibt: Kost und Logis gegen Musik, immerhin.

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Ein Tag in Giverny. Oder: andere Leute haben auch schöne Gärten {Laubenhausmädchen verreist}

Ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Ja, man könnte diesen Beitrag als Werbung verstehen. Werbung in Form von ungebremster Schwärmerei allerdings. Ganz und gar unbeauftragter Schwärmerei noch dazu! Denn ich habe schöne Dinge erlebt und dabei einen ganz wunderbaren Ort besucht. Nur davon möchte ich Euch hier erzählen. Und wenn Ihr da nun auch hinwollen würdet? Dann täte ich mich für Euch freuen! Sehr sogar. Denn wunderbare Orte sind für alle da! Trotzdem erwähne ich’s der Form halber gleich jetzt, daß unsere Reise in die Normandie  von A bis Z in Eigenregie geplant war. Alles aus eigener Tasche bezahlt und jeder Kilometer mit dem eigenen Auto gefahren. Was soll ich sagen: Das war super! (Rückwärts aus der Mautstation rausfahren, weil der blöde Automat kein Kleingeld nimmt und sich trotzdem weigert, die ihm angebotene Bankkarte anzunehmen? Weiß ich jetzt auch, wie man das macht. Und ich hasse rückwärtsfahren! Das ist ganz sicher ein Bild für die Götter gewesen.)

Es schwieg der Blog, denn die Gärtnerin hat ganz dringend eine längere Pause gebraucht. Leute, Leute! Der Sommer 2018 war nicht nur sehr heiß, er hat mich auch sehr angestrengt. So sehr angestrengt, daß ich an den Wochenenden meistensteils nur noch unterm Kirschbaum in der Hängematte liegen und gar nichts weiter machen konnte. Außer schaukeln. (Siehe die spätsommerlich-herbstliche Wildnis im Garten, der wir um diese Zeit immer noch nicht ganz Herr geworden sind). Ein Hoch auf meine Hängematte!

Nicht einmal an neuen Blogbeiträgen zu arbeiten, wollte mir in diesem Sommer so richtig gelingen, da ich statt guter Ideen oft nur eine ganze Menge Mattigkeit und Leere im Kopf hatte. Am Ende konnte ich fast nur noch auf den langersehnten Urlaub warten, der Ende September endlich, endlich kam. Nordfrankreich lautete unser vorher bestimmtes Ziel.

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Ringelblumenbalsam {selbstgemacht}

Blühen in Euren Gärten noch die Ringelblumen? Dann mal ran! Ich hab‘ da ein Rezept für Euch. Ausnahmsweise nichts zu essen, ich habe nämlich vor kurzem zum ersten Mal Ringelblumenbalsam selbstgemacht. So umständlich, wie sich das anhört, ist das gar nicht. Ganz im Gegenteil: Drei Zutaten und ein bißchen Zeit, mehr braucht Ihr nicht und bekommt dafür ein garantiert zusatzstofffreies Pflegemittel für die Haut.

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I Built This Garden for Us {Blind-Date Edition #5}

Was kommt dabei heraus, wenn sich 14 Bloggerinnen und Blogger zu einem festlegten Song Gedanken machen und die entstandenen Beiträge zeitgleich ins Internet stellen? Unter dem Motto „I Build This Garden For Us“ haben wir alle einen Beitrag zu dem gleichnamigen Song von Lenny Kravitz geschrieben.
Wir wissen nicht, was die anderen geschrieben haben, es gab keine inhaltliche Abstimmung – und wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis!

Mit dabei sind diesmal Gartenbaukunst, BeetkulturDer kleine Horrorgarten
, Karo-Tina Aldente, CardamonchaiMilli BloomRienmakäferGarteneuphorie, Seaside-Cottage, Garteninspektor, Faun und Farn, Frau Meise, Mrs. Greenhouse und das Laubenhausmädchen. Und ich kann Euch sagen: Ich freue mich so sehr, Teil dieser Runde zu sein! 

And in the sunshine we will play

Absolut! So ist dieser Sommer, dachte ich, als ich mir „I Built This Garden for Us“  das erste Mal anhörte. (Ja, ich gebe zu, ich kannte den Song vorher nicht. Ihr?) Ich kann mich nicht entsinnen, daß das in den letzten Jahren überhaupt mal so war. Strumpflos glücklich seit April und jeden Tag unendlich viel Sonnenschein? Am Wochenende Stunde um Stunde im Schatten des großen Kirschbaums im Garten in der Hängematte geschaukelt? Über eine wochenlang komplett ausgetrocknete Regentonne gestaunt? – Nein, das gab’s wirklich sehr, sehr lange nicht. (Erinnert sich noch jemand an den Sommer von 2003? Das muß so ähnlich gewesen sein. Damals war allerdings noch lange kein Gedanke an einen eigenen Garten.)

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Zucchini-Ananas-Kuchen ohne Ananas {Rezeptesammlung}

Kommt, wir stemmen uns gemeinsam gegen die Zucchini-Flut! Das kühlt ganz sicher auch ein bißchen ab. Öhm, naja. – Ich gebe zu, bei Temperaturen von über 30 Grad jeden Tag mag es erstmal kontraproduktiv erscheinen, in der Küche extra den Ofen anzuschmeißen. Andererseits: Darauf kommt’s dann auch nicht mehr an, oder? Is‘ eh so heiß. Und Kuchen backen kann man auch morgens früh, wenn’s noch erträglich ist. (Dann hat man auch gleich was fürs Picknick im nächsten Baumschatten am Sonntag nachmittag!)

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Feierabend im Garten

Sind diese Sommerabende nicht herrlich? Es ist warm, die Sonne scheint noch lange und nach der Arbeit bleibt Zeit, in den Garten zu fahren. Erst auf der Terrasse zu sitzen und die Schmetterlinge im Lavendel zu beobachten, dann eine große Runde zu drehen und alle, alle Blüten zu zählen. Den Tomaten beim Wachsen zuzugucken. Die Gießkanne zu schwingen und dabei einfach mal durchzuatmen. Iiinschnuufe und Uusschnuufe. Sagt meine liebe Kollegin immer. Und sie hat recht! (Unumstößliche Regel, ehrlich wahr.)

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Wenn der Sommer Dir Kirschen gibt …

mach‘ Pie daraus!

Vor einer Weile brachte der Freund die ersten Kirschen aus dem Garten mit. Wir aßen ein paar davon zum Frühstück. Später sagte er zu mir, „kannst du nicht einen Kuchen backen oder sowas? Ich kann die unmöglich alle so essen!“, und zeigte auf den Beutel mit den frisch gepflückten Kirschen. Ich hätte protestieren sollen, da es für mich im Sommer eigentlich (fast) nichts schöneres gibt, als fuderweise Kirschen in mich reinzustopfen, einfach so. Mit Ansage!

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Spargel aus dem Ofen und Kerbel {Laubenhausmädchens Kräutergarten}

Schnell Leute, Spargel! Bevor die gute Zeit gleich wieder vorbei ist! Ihr müßt nämlich unbedingt, unbedingt noch Spargel aus dem Ofen mit selbstgemachter Kerbel-Orangen-Mayonnaise essen. Woher ich das so genau weiß? Na, ich hab’s getestet. Verkostet und für gut befunden. Super gut!

Daß Kerbel und Spargel so hervorragend zueinander passen, war mir auch nicht bewußt, bis wir vor ein paar Wochen zu einem Kochnachmittag bei einem lieben Kollegen verabredet waren. Der Mann ist gelernter Koch und kennt sich aus. Vor allem schreckt er auch nicht davor zurück, eine Bande Dilettanten wie uns zum Kochen in seine Küche einzuladen. (Chapeau!) Fünf Gänge haben wir gemeinsam gezaubert von der Vorspeise bis zum Nachtisch und waren von nachmittags um drei bis abend um halb zehn gut und lecker beschäftigt. Die Idee finde ich total klasse: Jeder bringt ein oder zwei Zutaten mit, ohne sich vorher großartig mit den anderen darüber abzustimmen. Und dann, wenn die Einkaufstaschen geleert werden, wird quasi erst am Herd spontan beschlossen, was es zu Essen gibt – also, was man aus den Zutaten macht.

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