Schnelle Zwetsche. {Wenn Besuch kommt}

Ein Nachmittag im Garten! – Mit Besuch von lieben Freunden und Kaffeekränzchen unterm  Kirschbaum, so hatte ich mir das gewünscht. (Man brauchte ja Schatten, tatsächlich… Sonntag vor acht Tagen war’s. Inzwischen ist es doch eher wieder der Regenschirm. Ich find’s gemein!)

Und Ihr ahnt es sicher schon: kein Kaffeekränzchen ohne Kuchen. Zwetschen sollten’s sein, um diese Jahreszeit – klar. Ich habe lange nach einem Rezept geforscht. Hefeteig kann ich nicht so, da fehlt mir’s Händchen (und vielleicht auch: die Geduld). Also Rührteig, bitte. Und eine Backanweisung ohne viel Extratouren. Meistens ist die Zeit ja knapp am Wochenende, einkaufen muß man noch, staubsaugen, rasenmähen… Ausschlafen! (Ausschlafen?)

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Grüne Glückseligkeit. – Sträußchen!

Karneval? Kräuterernte! – Hier hatte ich Euch ja im Frühjahr schon von meinem kleinen Kräutergarten berichtet. So lange hin erschien es mir zu der Zeit noch, bis ich das erste Mal würde ernten können… April war’s wohl und noch recht frisch.

Die Verjüngungskur haben die Pflanzen jedenfalls gut vertragen, und auch das Fahrstuhlwetter der letzten Wochen – heiß oder kalt, sonnig und trocken oder dunkel und total verregnet – scheint ihnen nicht viel auszumachen. (Wie auch immer sie das schaffen, ich kann mich nur noch wundern. Dieser Tage ja schon wieder: ein „stabiles Regenband“ über Nordrhein-Westfalen. Sagt’s doch, wie es ist, liebe Wetterleute: Es hört erst gar nicht auf zu regnen! – Kleingärtners Nerven liegen blank.)

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Beerenzauber. Sommerkuchen

Sommerkuchen, Sommerglück! Heute: mit roten Johannisbeeren.

Über einfache Kuchenrezepte freue ich mich immer – wenn dann auch die eine oder andere Zutat aus dem Garten kommt… Und die Beerenernte war in diesem Jahr reichlich. Gläserweise steht die Marmelade* schon im Schrank, und trotzdem hat’s auch für einen fruchtigen Blechkuchen noch gereicht, den ich einer lieben Freundin zum Geburtstag mitbringen wollte. (– Ihr glücklichen Sommergeburtstagskinder!)

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Kuchen zum Abendessen. Süß-Herzhaftes aus dem Ofen

Der Sommer ist zurück! Beinahe hätte ich schon eine Vermißtenanzeige aufgegeben. Nach dem Regen war die Hitze war der Regen… Wochenlang (so kam es mir vor). Aber jetzt! Aber jetzt – ist die Sonne wieder da. Und liebe Gäste bringt sie mir in den Garten: Die Blogowskis kommen! Heute, zum Stammtisch. Auf unsere Terrasse! – Oh ha.

Große Ehre für das Laubenhausmädchen! Und eine wunderbare Gelegenheit, das großartige Kochbuch von Nicole Stich – ihren Reisehunger* – wieder mal zur Hand zu nehmen. So viele Rezepte! Und so viele Gelegenheiten, mit allen Sinnen der Reiseroute der Autorin zu folgen… (– Seufz.) Heute nehme ich Euch mit nach Athen. (Steht auch auf der Liste, übrigens.)

Ein Brot wollte ich backen, als kleine Beilage zum Grillen. Da war doch dieses griechische! Ja, das Brot, das eigentlich (in Wahrheit) ein herzhaft gewürzter Kuchen ist. – Macht das was? Nö, oder. In Griechenland ißt man ihn wohl hauptsächlich zum Frühstück. Warum dann nicht genausogut zum Abendbrot? Möglichkeiten zu variieren gibt es viele, beim ersten Versuch – jetzt – habe ich mich aber ans Grundrezept gehalten.

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Laubenhausmädchen wünscht sich den Sommer herbei. Mit Paprika

Mein rechter, rechter Platz ist frei, und ich wünsche mir – den Sommer herbei! Funktioniert bestimmt. Oder? Oder?? Man. Immer noch naß draußen… Der Garten freut sich, ja. Vielleicht. Aber ich nicht. Lange mache ich das nicht mehr mit. Regen, Regen, Regen. Bringt Segen? Bringt Ungeduld.

Und: Sonne in Laubenhausmädchens Küche. Mit einem Gericht, daß ich in den Rezepten für einen italienischen Sommer fand: Gefüllte Sommerpaprika, peperoni ripieni d’estate. Das Buch ist in der deutschen Ausgabe 2013 bei Edel in Hamburg erschienen. 400 Seiten mediterrane Köstlichkeiten! Und so schön, ich durfte den Wälzer aus der viel-viel-bändigen Kochbuchbibliothek ausleihen, die von meinen lieben Kolleginnen im Nachbarbüro gehegt und gepflegt wird. (Seufz.)

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Laubenhausmädchens Lieblingsblumen. {Nach den Eisheiligen im Staudenbeet}

Ganz klar, kein Sommer ohne Dahlien.

Seit wir den Garten haben, kriegen meine Lieblingsblumen jedes Jahr ihren Platz in dem großen Staudenbeet vorn an der Terrasse. Wenn sie so üppig blühen – für mich gibt’s fast nichts lohnenderes. Jedes Jahr versuche ich, die Auswahl ein bißchen zu variieren, einfache Gartendahlien, gefüllt blühende, Seerosendahlien, Dekorativdahlien, Pompondahlien… Es gibt so viele Sorten, und ich finde sie alle schön.

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Wir sagen Erbsen, ihr sagt Bohnen. {Nach den Eisheiligen im Gemüsebeet}

Pankratz, Servaz, Bonifaz machen erst dem Sommer Platz. – Bitte sehr, bitte gern. Wenn’s nach mir geht! Die alten Bauernregeln haben doch ihren Charme. Dieser Tage scheint es mir zwar ein bißchen so, als hätten die drei Herren sich dauerhaft eingerichtet und würden gar nicht mehr gehen wollen, so schön finden sie’s bei uns. Eiseskälte, Regen… Egal! Muß ich wenigstens nicht gießen.

Und wie das Wetter auch wird, Mitte Mai – nach den Eisheiligen! – ist immer eine gute Zeit. Für Schrebergärtner allemal: heißersehnt der Tag, an dem ich endlich die Bohnen legen kann. Grüne Bohnen esse ich für mein Leben gern. Erstens. Und zweitens kommt mit den Bohnen tatsächlich jedes Jahr wieder das Glück (oder die Hoffnung, siehe oben), daß die kühle Jahreszeit endlich, endlich vorüber ist.

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Schokolade muß sein! Laubenhausmädchens Lieblings-Brownies

Die ersten Brownies, die ich je selber gebacken habe. Dieses Rezept begleitet mich seit 20 Jahren – na, eigentlich schon länger. Seine Geschichte ist schnell erzählt: Ich habe es aus Amerika mitgebracht. Klar. In der elften Klasse gab’s einen Schüleraustausch nach Vermont, drei Wochen große Freiheit, High School, Leben in der Gastfamilie. Und Ben & Jerry’s… Hammer.
(Wie viele Pint-Container schafft man, denkt Ihr? Wenn man drei Wochen Zeit hat? Wir kriegten jedenfalls die großen Löffel immer schon mit dazu, wenn wir in der Stadt, in Burlington, im Scoop Shop saßen. Und aßen. Peanut Butter Cup war meine erste absolute Lieblingssorte.*)

So oder so – wir liebten dieses Eis damals schon sehr. Sehr. Ohne auszukommen, war nur schwer vorstellbar… (Und es waren die 1990er, bei uns konnte man es damals noch längst nicht kaufen.) Aber! Es gab ja dieses Buch! Eine kleine Sammlung von Rezepten, die Ben & Jerry wohl selbst verraten hatten (dachten wir), und ein oder zwei von den Freundinnen aus unserer Austauschgruppe bekamen am Ende ein Exemplar davon. – Die Glücklichen! Natürlich machten diese Bücher bei uns die Runde. Ich konnte auch eins ausleihen, und so kam dieses Brownies-Rezept zu mir. Und ist geblieben. (Handschriftlich festgehalten, die olle Kladde hüte ich heute noch wie einen Schatz.) Eine Zeitlang habe ich die Superfudge Brownies wirklich zu jeder Party gebacken. Jetzt gibt es sie nur noch zu besonderen Gelegenheiten – oder wenn Reunion ist, Mädelswochenende, so wie neulich…

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Alle essen Spargel

Ich auch! Im Omelette. Das ist schnell gemacht und schmeckt am Ende eines langen Tages im Büro ganz wunderbar.

Wie gut, daß wir einen Hofladen ganz in der Nähe haben, der um diese Jahreszeit Spargel aus eigenem Anbau anbietet – hhmmm… (Köstlich, soll das heißen, köstlich. Müßte man eigentlich viel häufiger.) Und wenn ich nicht den Eierkarton erst noch runtergeschmissen hätte! Na ja. Was halt manchmal so passiert, wenn’s ein stressiger Tag war. Ihr wißt.

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