K – wie Korianderkresse

Man darf mich nicht alleine in den Gartenmarkt lassen. Erstens: Ich brauche jedesmal Stunden. Kann sein, daß ich nur einen Sack Gartenkompost besorgen will – geht ja schnell, das mach‘ ich noch eben nach der Arbeit. Und dann gondel‘ ich doch erst noch wieder bei den Pflanzen rum und möchte am Ende gleich den ganzen Laden leerkaufen.

Oder, zweitens: Ich bringe kuriose Dinge mit. So wie neulich, als ich eigentlich bloß ein paar Narzissen und vielleicht noch Hornveilchen für den Balkon kaufen wollte, es schien ja die Sonne und der Winter sollte vorbei sein. Was nehme ich mit? Tausend andere Sachen. Und: Korianderkressesaat. Im Beutel. Der steht jetzt seit drei Wochen am Fenster in der Küche – und es keimt tatsächlich was. Und nu? – Ein Rezept, ein Rezept!

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Feierabend. Mit Farbe auf dem Teller

Ein typischer Feierabend sieht bei mir meist so aus – wenn ich nicht schon etwas anderes vorhabe oder vielleicht verabredet bin: Rechner runterfahren, zu Hause anrufen: Bist du da? Ich koche, magst du mit essen? Ja. Dann, schnell ins Auto und auf dem Weg noch kurz am Supermarkt halten. Überlegen, was haben wir noch im Kühlschrank und was könnte dazu passen?

Heute: eine Aubergine, Tofu mit Paprika und Kapern. (Gekauft, aber köstlich!) Dienstags ist Gemüsetag, im Einkaufskorb landen also vor allem bunte Paprika – für die Farbe auf dem Teller, und weil mir nach dem sonnigen Wochenende so sehr nach Frühling zumute ist.  – Und wer weiß, vielleicht mach‘ ich das ja im Sommer auch alles noch mal mit Früchten aus eigener Ernte… Das wär‘ doch was!

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Laubenhaus… Wie bitte?

Na, Laubenhausmädchen. So heißt mein Blog. – Warum, wollt Ihr wissen? Die Antwort ist einfach: einer muß ja auch mal aufräumen. Ist doch klar.

Das dachten wir uns jedenfalls (mein Freund und ich), als wir an einem der letzten schönen Nachmittage im Oktober vor der Laube auf der Terrasse saßen. Völlig fertig, weil wir das Gemüsebeet gekalkt und umgegraben hatten und vorher noch einige Schubkarrenladungen Häckselmaterial im Staudenbeet verteilt. (Schön blöd, wenn man am Ende alles auf einmal machen muß, weil einem doch irgendwie die Zeit davonrennt und der Winter droht. Das passiert uns auch nicht noch mal – hoffentlich, vielleicht.) „Laubenhaus… Wie bitte?“ weiterlesen

Glücklich in Duisburg

Ihr möchtet Euer eigenes Blog gestalten? Ihr überlegt, zu schreiben, Bilder zu machen, für Euch selbst, für Freunde, für alle anderen? Euer Thema und den Titel habt Ihr schon gefunden, oder vielleicht auch noch nicht?

Dann seid Ihr genau richtig bei Blogpotential. Ich war dort, beim zweiten Blog-Dich-Glücklich-Workshop, den Juli von Heimatpottential und Berit von MarmeladeKisses zusammen mit Nike von Nikes Herz tanzt und Charlotte von Nimmersatt kürzlich in Duisburg veranstaltet haben – unter dem Dach von Oppa Franz, der geduldig genug war, es bald zwei Tage lang mit uns Bloggermädels (ob noch ganz neu, ob vielgeübt) und all unserem kreativen Chaos aufzunehmen. – Und mit dem Geschnatter und Gequassel und dem, „oh, was sagt denn die Uhr?“ „Sind wir noch?“ – „Naja, so ungefähr. Macht aber nichts.“

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Frühling hinterm Fenster

Darauf freue ich mich seit Wochen. Die erste Aussaat, das heißt für mich, der Frühling ist da – und der Sommer kann kommen. Wenn es draußen auch noch viel zu kalt ist und regnet und die Sonne sich kaum sehen läßt, das halte ich nun auch noch aus… Meine Gartenzeit beginnt jetzt, hinterm Südfenster am Balkon, wo ich jedes Jahr wieder die Aussaatschalen hinstelle. Tomaten, Tomatillo, Paprika und Auberginen ziehe ich selbst vor.

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